GIZ-Korruption verdeutlicht Reformbedarf der deutschen Entwicklungshilfe
GIZ-Korruption verdeutlicht Reformbedarf der deutschen Entwicklungshilfe
Berlin, 3. Juni 2026. Die bundeseigene Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) informierte den Aufsichtsrat nach Informationen von Business-Insider kürzlich über mögliche Betrugsfälle durch ihre Mitarbeiter im Jemen. Die GIZ bestätigte die Vorwürfe, hat inzwischen auch gegen Mitarbeiter Konsequenzen gezogen, so Business-Insider. Der Schaden solle sich im zweistelligen Millionenbereich bewegen. Die Frage, ob auch strafrechtliche Ermittlungen bekannt seien, ließen BMZ und GIZ offen. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Alexander Wolf, Mitglied der AfD-Bundestagsfraktion und stellv. Mitglied im Ausschuss des Deutschen Bundestages für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, erklärt zum GIZ-Korruptionsskandal:
„Wenn man vier Jahre nach den ersten Hinweisen bei der GIZ von einer kompletten Aufklärung der Betrugsaffäre im Jemen immer noch weit entfernt ist, unterstreicht das nur die Forderung der AfD-Fraktion, die deutsche Entwicklungshilfe von Grund auf zu reformieren, zu verschlanken, transparenter zu machen, um mit einer neuen EZ-Politik endlich deutsche Interessen in der Welt durchzusetzen.
Die GIZ und ihr Hauptgeldgeber, das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), müssen endlich zeigen, dass sie im deutschen Interesse handeln und nicht mit der Gießkanne weltweit Projekte finanzieren, weitgehend verborgen vom Licht der Öffentlichkeit, die meist von rot-grüner Ideologie geprägt sind.
Als AfD-Fraktion fordern wir eine Fokussierung der Entwicklungszusammenarbeit, Schluss mit der Geldverschwendung für ideologische Traumtänzereien und eine Führung, die eine neue deutsche EZ konsequent und transparent im Sinne der deutschen Steuerzahler umsetzt.“
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