Russisch-ukrainische Zusammenarbeit zeigt Chancen direkter Diplomatie
Russisch-ukrainische Zusammenarbeit zeigt Chancen direkter Diplomatie
Berlin, 3. November 2026. Die sechstägige örtliche Waffenruhe in der russisch kontrollierten ukrainischen Stadt Oleschky bei Cherson ist am 1. November planmäßig zu Ende gegangen. Die gemeinsame russisch-ukrainische Hilfsmission konnte dringend benötigte Lebensmittel, Trinkwasser und Medikamente liefern. Nach Angaben von US-First-Lady Melania Trump wurden knapp 800 Zivilisten in Sicherheit gebracht. Die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa und ihr ukrainischer Amtskollege Dmytro Lubinez koordinierten die Mission gemeinsam. Nach Angaben von Lubinez hielten beide Seiten während der humanitären Mission ihre Verpflichtungen ein. Vermittelt wurde die Waffenruhe durch Melania Trump. Papst Leo XIV. hatte zuvor persönlich mit Wladimir Putin und Wolodymyr Selenskyj über die humanitäre Notlage gesprochen und sich für eine Feuerpause eingesetzt. Beide Menschenrechtsbeauftragte prüfen bereits weitere gemeinsame Hilfsmissionen.
Der menschenrechtspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Rainer Rothfuß, erklärt dazu:
„Diese Bilder machen Hoffnung. Mitten im Krieg reichen sich Russen und Ukrainer die Hand, arbeiten zusammen und retten gemeinsam Menschenleben. Fast 800 Menschen konnten durch diese humanitäre Zusammenarbeit evakuiert werden. Melania Trump und Papst Leo XIV. haben wichtige Beiträge zu dieser Annäherung geleistet. Das zeigt: Diplomatie wirkt, wenn Gesprächskanäle offenbleiben. Die AfD-Fraktion im Bundestag fordert die Bundesregierung auf, diese Entwicklung aktiv zu unterstützen und sich für weitere örtliche Waffenruhen, humanitäre Korridore und direkte Verhandlungen einzusetzen. Dass beide Seiten bereits über weitere gemeinsame Hilfsmissionen sprechen, ist ein ermutigendes Signal. Was im Kleinen gelingt, muss zum Vorbild für einen umfassenden Friedensprozess werden.“
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