Regierung muss Industrie endlich zukunftsfähig machen

Regierung muss Industrie endlich zukunftsfähig machen

Berlin, 21. April 2026. Zur Hannover Messe 2026 und bisherigen industriepolitische Bilanz der Bundesregierung teilt der AfD-Bundestagsabgeordnete Edgar Naujok, Mitglied im Ausschuss für Digitales und Staatsmodernisierung, mit:

„Während auf der Hannover Messe erneut von Technologieoffensiven, Künstlicher Intelligenz und digitaler Transformation die Rede ist, bleibt die Realität ernüchternd. Denn Unternehmen kämpfen nach wie vor mit hohen Energiekosten, überbordender Bürokratie und einer zögerlichen Digitalisierungspolitik. Aktuelle Berichte zeigen, dass Industrie 4.0 zwar zunehmend zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor wird, der Übergang von Pilotprojekten in die breite Anwendung hingegen äußerst schleppend verläuft. Strukturelle Standortprobleme zeigen sich zudem darin, dass deutsche Unternehmen keine neuen Arbeitsplätze im Inland schaffen, sondern verstärkt im Ausland investieren. In diesem Zusammenhang stellte die AfD-Bundestagsfraktion bereits im November 2025 den Antrag, die Abwanderung der deutschen Industrie ins Ausland durch wirksame Maßnahmen zu stoppen (BT-Drs. 21/2714). Schließlich baut vor allem China derzeit seine industrielle Stärke konsequent aus und setzt damit Maßstäbe. Deutschland droht dabei den Anschluss zu verlieren. Die Bundesregierung reagiert darauf lediglich mit Strategiepapieren, statt endlich konkrete Maßnahmen anzugehen, um die deutsche Industrie zukunftsfähig zu machen. Die AfD-Bundestagsfraktion fordert daher eine spürbare Senkung der Steuer- und Abgabenlast für unsere Industrie, eine Beschleunigung von Genehmigungsverfahren und demzufolge einen echten Bürokratieabbau, eine gezielte Förderung von Industrie 4.0-Investitionen insbesondere im Mittelstand sowie eine Stärkung der digitalen Infrastruktur als Grundlage moderner Produktion. Nur so kann Deutschland als industrieller Standort im internationalen Wettbewerb bestehen bleiben.“

Beitrag teilen

Ähnliche Beiträge