Pressemitteilung

Hilse: Die Behauptung von einem ‚drittwärmsten Sommer seit Aufzeichnungen‘ entbehrt jeglicher Grundlage

Berlin, 1. September 2019. Karsten Hilse, umweltpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, stellt klar:

„Die Medien fabulieren fast unisono vom drittwärmsten Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen. Die begannen jedoch laut Deutschem Wetterdienst (DWD) bereits im Jahr 1719 in Berlin. Dessen Einwohnerzahl stieg in dieser Zeit von ca. 100.000 auf 3,5 Millionen. Also um das 35 fache. Ebenso sieht es in fast allen anderen deutschen urbanen Zentren aus, in denen vor allem die 2000 Messstationen des DWD stehen. Hinzu kommt, dass viele Wetterstationen heute in der Nähe von Flughäfen sind, Orte die vor mehr als 100 Jahren noch zur unberührten Natur gehörten.  Der DWD rechnet die dadurch entstehende  zusätzliche Erwärmung jedoch nicht aus seinen aktuellen Daten heraus. So bleibt die schöne Erkenntnis, dass wir einen schönen, warmen Sommer hatten. Dass es der drittwärmste seit Aufzeichnung sein soll, ist also – mal wieder – frei erfunden.

Der DWD spricht vom drittwärmsten Sommer seit 1881. Er lässt jedoch -trotz der notwendigen wissenschaftlichen Ehrlichkeit nur Vergleichbares zu vergleichen- die zwingend notwendige Korrektur des städtischen Wärmeinseleffektes aus. Ohne diese Korrektur sind die früheren Temperaturdaten mit den heutigen nicht vergleichbar. Was bleibt ist ein schöner warmer Sommer!

Der DWD ordnet schon jetzt den Sommer hierzulande als drittwärmsten Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen ein – wie die klimawandelbeflissenen Medien sogleich formulierten. Fast alle Medien machen mit dieser Schlagzeile auf, dabei bezieht sich der DWD ausdrücklich und einigermaßen korrekt auf das Jahr 1881. Denn die deutschen Aufzeichnungen begannen bereits im Jahr 1719  – und zwar in Berlin.

Das interessiert aber die Klimakatastrophen-lüsternen Medien nicht – nur die Deutsche Welle macht da eine löbliche Ausnahme- es muss der drittwärmste Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen sein. Das passt viel, viel besser in das Getöse von der Klimakrise, dass uns seit Monaten ohrenbetäubend und landauf landab medial verfolgt.

Nun war dieser Sommer – wie auch schon der von 2018 – sicherlich ein außergewöhnlich schöner, weil sehr warmer Sommer, zumindest für uns Deutsche.

Ob es jedoch der drittwärmste Sommer war, darf getrost bezweifelt werden. Ursache für diese Unbestimmtheit ist der sog. städtische Wärmeinseleffekt, sicherlich menschgemacht, aber mit ebensolcher Sicherheit nicht vom CO2 verursacht. Weil der DWD, nach eigenem Bekenntnis den städtischen Wärmeinsel-Effekt nicht aus seinen Daten herausrechnet -dieser beträgt für Deutschland im Mittel rd. 1 °C, wie man z.B. beim Europäischen Institut für Klima und Energie (EIKE) seit längerem nachlesen kann- muss mindestens dieser Wert von der gemessenen Temperatur abgezogen werden um die natürliche Erwärmung zu bestimmen. Dann verbleiben von den rekordverdächtigen 19,3 °C Mitteltemperatur des DWD nur noch 18,3 ° C. Immer noch erfreulich warm, aber sicher nicht rekordverdächtig.

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