Sudan-Konferenz in Berlin ist teurer Aktionismus ohne nachhaltige Wirkung
Sudan-Konferenz in Berlin ist teurer Aktionismus ohne nachhaltige Wirkung
Berlin, 17. April 2026. Zur Ankündigung von Außenminister Johann Wadephul, im Rahmen der Geberkonferenz in Berlin weitere 230 Millionen Euro an deutschen Steuergeldern für den Sudan bereitzustellen, erklärt der AfD-Bundestagsabgeordnete Gerold Otten, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss:
„Die Ergebnisse der Berliner Sudan-Konferenz sind ein weiteres Beispiel für eine verfehlte Außenpolitik, die auf bloße Scheckbuch-Diplomatie setzt. Wieder einmal versucht die Bundesregierung, einen tief verwurzelten, innerstaatlichen Konflikt mit Unmengen an Geld von außen zu lösen. Das Muster bleibt: Während Deutschland erneut als globaler Zahlmeister auftritt, wird das Geld effektiv verbrannt, ohne eine reale politische Lösung im Sudan herbeizuführen. Anstatt die Symptome der weltweit größten Vertreibungskrise durch Milliardenzahlungen lediglich zu verwalten, damit man sich in Berlin moralisch überlegen fühlen kann, braucht es eine Rückkehr zur Realpolitik. Die AfD-Fraktion fordert, die Verschleuderung von Steuergeldern für aussichtslose Geberkonferenzen zu stoppen. Echte Stabilität im Sudan wird nicht durch deutsche Überweisungen, sondern nur durch den ernsthaften Willen der dortigen Konfliktparteien erreicht.“
Beitrag teilen
Ähnliche Beiträge


