Abbau des Kraftwerks in Lubmin zerstört bewusst strategische Option Deutschlands

Abbau des Kraftwerks in Lubmin zerstört bewusst strategische Option Deutschlands

Berlin, 22. Mai 2026. Die AfD-Fraktion beantragt heute im Bundestag, die Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage in Lubmin zu erhalten. Dazu erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Leif-Erik Holm:

„Der Energieirrsinn der aktuellen Bundesregierung wie der Vorgängerregierungen findet kein Ende. Während Deutschland unter explodierenden Energiepreisen und dem Verlust industrieller Arbeitsplätze leidet, soll in Mecklenburg-Vorpommern eine voll funktionsfähige Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage abgebaut und ins Ausland verschenkt werden.

Für ein Industrieland wie Deutschland ist eine gesicherte Energieversorgung existentiell. Die von den Altparteien vergötterte alternative Stromversorgung mit Wind und Sonne kann das nicht leisten. Wir benötigen ausreichend grundlastfähige Kraftwerke, die kontinuierlich günstigen Strom liefern – Kernkraft, Kohle und auch Gaskraftwerke.

Die Bundesregierung plant richtigerweise neue Gaskraftwerke, und für die braucht es möglichst günstiges Gas. Das kann nach Ende des Ukraine-Krieges auch wieder über Nord Stream fließen. Eine schnelle Inbetriebnahme des verbliebenen, intakten Strangs von Nord Stream 2 würde helfen, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie zurückzugewinnen. Deshalb muss die dafür notwendige Anlage an Ort und Stelle bleiben. Ein Abbau des Kraftwerks in Lubmin zerstört bewusst eine strategische Option Deutschlands, und zwar für viele Jahre.

Die Bundesregierung betätigt sich mit ihrer Geschenkaktion als Sprengmeister für eine bezahlbare Energieversorgung. Wenn wir zukünftig eine sichere und günstige Energieversorgung in Mecklenburg-Vorpommern und Deutschland haben wollen, können wir Bestandteile unserer Pipeline-Infrastruktur nicht einfach verschenken; schon gar nicht an das Land, das diese vermutlich gesprengt hat.

Deswegen beantragt die AfD-Fraktion heute im Bundestag, die Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage am Standort Lubmin zu erhalten.“

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