Bundesnetzagentur übernimmt Forderung der AfD-Fraktion zur besseren Netzabdeckung

Bundesnetzagentur übernimmt Forderung der AfD-Fraktion zur besseren Netzabdeckung

Berlin, 21. Mai 2026. Die Bundesnetzagentur (BNetzA) will die Mobilfunklücken in Deutschland schließen, indem mit den bestehenden Mobilfunkmasten durch Kooperation der Netzbetreiber (lokales Roaming) ein durchgehendes Mobilfunknetz auch dort gewährleistet wird, wo bisher Funklöcher existierten. Die Mobilfunkprovider sollen zu einem lokalen Roaming verpflichtet werden. Der baupolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Marc Bernhard, Mitglied im Beirat der Bundesnetzagentur teilt dazu mit:

„Gegen Funklöcher die Mobilfunk-Provider zur Zusammenarbeit zu verpflichten, hat die AfD-Fraktion schon länger vorgeschlagen. Jetzt kommt auch die Bundesnetzagentur darauf und gibt das als ihre Idee aus. Nein, die AfD-Fraktion hat zuerst den Vorschlag unterbreitet. Man sieht, die AfD-Fraktion wirkt. Auch im Beirat der BNetzA treiben wir als stärkste Opposition die Regierungsparteien vor uns her. Als AfD-Bundestagsfraktion setzen wir uns dafür ein, dass es zeitnah möglich ist, überall in Deutschland telefonieren und einen Notruf absetzen zu können, bevor Deutschland das Weltklima gerettet hat.“

Der digitalpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Ruben Rupp, erklärt:

„Nachdem wir als AfD-Fraktion bereits in einer Plenardebatte Ende April gefordert hatten, die Mobilfunkabdeckung in Deutschland zügig auszubauen, hat einen Monat später auch die BNetzA davon Kenntnis genommen und einfach die Maßnahmen aus dem Antrag der AfD-Bundestagsfraktion dreist abgeschrieben. Mit dem Ergebnis: Die sogenannten grauen Flecken im Netz können bis auf zwei Prozent reduziert werden. Als weitere Maßnahme, um auch diese Zwei-Prozent-Lücke schließen zu können, fordern wir Anreize für die Mobilfunkbetreiber, um den weiteren Netzausbau zügig voranzutreiben.“

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