Deutschland darf die eigenen Kinder nicht vernachlässigen
Deutschland darf die eigenen Kinder nicht vernachlässigen
Berlin, 19. Mai 2026. Angela Rudzka: Deutschland darf die eigenen Kinder nicht vernachlässigen Zur UNICEF-Studie zum Kindeswohl erklärt die AfD-Bundestagsabgeordnete Angela Rudzka, die seit dem 11. Mai 2026 den Vorsitz der Kinderkommission des Deutschen Bundestages innehat:
„Dass Deutschland beim Kindeswohl international nur noch auf Platz 25 liegt und im Bildungsbereich sogar auf Rang 34 abgestürzt ist, ist ein politischer Offenbarungseid. Besonders alarmierend ist, dass Länder wie Portugal, Slowenien oder Litauen inzwischen besser abschneiden als Deutschland – obwohl sie wirtschaftlich deutlich schwächere Voraussetzungen haben. Deutschland gehört zu den größten Nettozahlern der Europäischen Union. Umso deutlicher wird dadurch, dass unser Problem nicht fehlender Wohlstand, sondern politische Fehlsteuerung ist. Während Milliarden für ideologische Prestigeprojekte ausgegeben werden, scheitert der Staat zunehmend an seinen eigentlichen Kernaufgaben: gute Bildung, funktionierende Familienpolitik und echte Zukunftschancen für Kinder. Viele Kinder beginnen heute bereits mit erheblichen Sprach- und Entwicklungsdefiziten ihre Schullaufbahn. Gleichzeitig kämpfen Kitas und Schulen mit Personalmangel, Überlastung und sinkendem Leistungsniveau. Ein reiches Land wie Deutschland darf seine eigenen Kinder nicht derart vernachlässigen. Wer bei den Kindern versagt, verspielt die Zukunft des eigenen Landes.
Ich werde diese Entwicklungen auch im Rahmen meiner Arbeit als Vorsitzende der Kinderkommission im Namen der AfD-Bundestagsfraktion weiter thematisieren. Unser geplantes Arbeitsprogramm für die Kinderkommission setzt dabei einen besonderen Schwerpunkt auf frühkindliche Bildung, Betreuung und bessere Zukunftschancen für Kinder.“
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