Dobrindts Asylpläne sind das letzte, was Deutschland braucht

Dobrindts Asylpläne sind das letzte, was Deutschland braucht

Berlin, 23. Februar 2026. Zu den Plänen von Innenminister Dobrindt, Asylbewerbern eine frühere Arbeitsaufnahme zu ermöglichen, dies ausdrücklich auch mit der beigefügten Begründung, damit solle der Integration gedient werden sowie der Kostensenkung, erklärt der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Gottfried Curio:

„Die angekündigte Maßnahme ist so ungefähr das letzte, was Deutschland jetzt braucht. Ihre vorgetragene Begründung offenbart in Wahrheit alle Gründe, diese abzulehnen: Asylbewerber, die alle samt und sonders aus sicheren Zwischenländern nach Deutschland kommen, sind nicht etwa zu integrieren, sondern ihre Anträge durch die Bank als unbegründet abzulehnen; bei Erreichen der deutschen Grenze und ihrer angestrebten Überschreitung liegt definitiv keine Fluchtsituation vor (falls es sie denn je gab). Dass jetzt nicht einmal der Ausgang des Verfahrens mehr abgewartet werden soll, bevor ‚Integration’ stattfindet, zeugt nur noch davon, dass im unionsgeführten Hause des Innenministers offenbar jegliche Bindung an rechtsstaatliche Abläufe abgedankt hat. Und betreffend das Kostenargument wäre Deutschlands Steuerzahlen allemal besser damit gedient, wenn die Union einfach ihr Wahlversprechen hielte und vom ersten Tag an alle Asylmigranten an der Grenze zurückzuwiese. Da man bei der Union aber nicht mehr vorhat, die ‚Migrationswende’ noch irgendwann nachzuliefern, wird jetzt offenbar schon einmal vorlaufend das Trugbild der doch gut integrierten Arbeitskräfte erschaffen. Mit dem jetzt geplanten Vorgehen wird illegaler Aufenthalt nur verfestigt. Die Union hat offenbar nicht mehr vor, ihre Wahlversprechen einzulösen. Für tatsächlich effektiven Grenzschutz und eine Politik im deutschen Interesse steht auch hier allein der politische Weg, der in den Anträgen der AfD-Fraktion aufgezeigt wurde.“

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