AfD-Fraktion lehnt Aufweichung des Arbeitszeitgesetzes ab

AfD-Fraktion lehnt Aufweichung des Arbeitszeitgesetzes ab

Berlin, 19. Juni 2026. Zum Entwurf der schwarz-roten Bundesregierung zur Reform des Arbeitszeitgesetzes teilt der stellvertretende sozialpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Peter Bohnhof, mit:

„Das geltende Arbeitszeitgesetz bietet längst genug Spielraum für flexible Arbeitszeiten. Dieser Entwurf von Ministerin Bas ist überflüssig. In Wahrheit weicht die schwarz-rote Koalition damit nur Schutzstandards auf und verlagert die Lasten einseitig auf die Beschäftigten: Eine wöchentliche statt tägliche Höchstarbeitszeit bedeutet längere Arbeitstage. Das ist verbunden mit Gesundheitsrisiken und steht so sogar in Bas‘ Begründung. Zugleich zwingt die Regierung mitten in der Wirtschaftskrise jedem Betrieb eine elektronische Zeiterfassung auf, an deren angebliche Einsparungen im Mittelstand niemand glaubt. Die AfD-Fraktion wird diesen Entwurf ablehnen. Aus unserer Sicht ist weder die Aufweichung des täglichen Arbeitszeitschutzes noch eine verpflichtende elektronische Erfassung sachlich gerechtfertigt. Stattdessen sollte am bewährten Schutzniveau festgehalten und kleine und mittlere Betriebe von zusätzlichen Pflichten verschont werden.“

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