Pressemitteilung

Dietmar Friedhoff: Versagen deutscher Entwicklungshilfe offensichtlich

Berlin, 13. August 2022. Laut Presseberichten hat die deutsche Entwicklungshilfe in Afghanistan versagt. Dazu erklärt der Obmann der AfD-Bundestagsfraktion im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dietmar Friedhoff:

„Allein die einsatzbedingten Zusatzausgaben der Bundeswehr wegen dem Einsatz in Afghanistan von 2001 bis 2021 summieren sich nach Angaben der Bundesregierung auf 12,3 Milliarden Euro. Die Entwicklungshilfe beträgt in diesem Zeitraum weit über vier Milliarden Euro. Es wurden Straßen gebaut, die durch die Afghanen nicht instandgehalten werden können. Verwaltungsgebäude, die zumeist leer stehen. Schulen, für die es keine Lehrer gibt. Deutschland war und ist nach den USA der zweitwichtigste Geldgeber für Afghanistan.

Ein großer Fehler war es, dass fast alle Projekte über die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) abgewickelt worden sind. Ein unbeweglicher und bürokratischer Koloss, der vor allem mit sich selbst beschäftigt ist. Die AfD-Fraktion fordert die Bundesregierung auf, endlich eine Aufsichtsbehörde zu gründen, um den unkontrollierten und nicht nachvollziehbaren Geldfluss der deutschen Entwicklungshilfe und den Sinn sogenannter Aufbauhilfen zu prüfen. Global agierende Hilfskonzerne wie die GIZ und die nicht mehr überschaubare Anzahl an NGO´s sind nicht mehr zeitgemäß. Weniger ist mehr.“

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