Pressemitteilung

Hannes Gnauck: Bericht der Wehrbeauftragten offenbart desolaten Zustand der Bundeswehr

Berlin, 16. März 2022. Zum Jahresbericht 2021 der Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages erklärt der AfD-Bundestagsabgeordnete Hannes Gnauck, Mitglied des Verteidigungsausschusses:

„Der Bericht legt die über Jahrzehnte angehäufte Misere dar. Die Bundeswehr ist nicht einsatzbereit, unterfinanziert und es gibt praktisch keinen Bereich ohne Mängel. Und jenes Material und jene Strukturen, die vorhanden sind, können mit Fug und Recht als veraltet und nicht mehr zeitgemäß bewertet werden. Die Einsatzbereitschaft wurde durch die bisherigen Regierungen sträflich vernachlässigt. Dies stellt uns nun vor große Probleme.

Hier wird eine kopflose Ausrüstungsoffensive mit kurzsichtigen Reformansätzen nicht ausreichen. Wir stehen im frühen 21. Jahrhundert vor neuen Herausforderungen und die Gefahr militärischer Konflikte ist mit dem Ukrainekrieg in mittelbare Nähe zu uns gerückt. Die Sicherheit Deutschlands muss ohne jeglichen Zweifel gewährleistet werden. Die Wehrfähigkeit unseres Landes und damit der Frieden und die Sicherheit unserer Gesellschaft stehen auf dem Spiel.

Die Frage, die beantwortet werden muss, ist, was moderne Streitkräfte leisten können und sollen. Wie muss ein zeitgemäßes Militär aussehen? Und wie können wir als Deutsche dies für unsere Sicherheit und die Sicherheit Europas erreichen? Es benötigt einen fundamental alternativen Ansatz in der Wehrpolitik unseres Landes.“

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