Pressemitteilung

Leif-Erik Holm: Keine Denkverbote in der Energiekrise

Berlin, 28. Juli 2022. Der wirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Leif-Erik Holm, stellt sich hinter die Forderung der Bürgermeister von Rügen nach einem Umsteuern in der Energiepolitik:

„Die Kritik der Bürgermeister an der verheerenden Energiepolitik der Ampel ist absolut berechtigt. Die Preisexplosion, die durch die weiter steigenden Energiekosten auf immer neue Höhen getrieben wird, ist für immer mehr Bürger nicht zu stemmen. Die Folgen spüren die Kommunen an erster Stelle. Und natürlich wachsen bei rasant steigenden Lebenshaltungskosten auch sozialer Unfrieden und Existenzängste. Auch hier sind die Kommunen als diejenigen mit dem engsten Kontakt zu den Bürgern quasi der Seismograf für unsere Gesellschaft.

Deswegen ist es unsinnig, reflexhaft in ein Empörungsritual zu verfallen, nur weil auch das Thema Nord Stream 2 angesprochen wird. In der jetzigen Energiekrise darf es keine Denkverbote geben, stattdessen müssen alle bestehenden Alternativen zur Energieversorgung offen diskutiert, geprüft und abgewogen werden. Es ist Zeit, sich endlich ehrlich zu machen! Und dazu gehört auch, einzugestehen, dass wir aufgrund der politisch gewollten grünen Energiewende auf russisches Gas angewiesen sind. Warum es moralisch unbedenklicher ist, wenn es über Nord Stream 1 kommt und nicht über 2, ist doch für niemanden nachvollziehbar. Es geht schließlich nicht darum, grundsätzlich mehr Gas von Russland zu beziehen, sondern vor allem darum, wenigstens die vereinbarten Liefermengen zu bekommen, damit Wirtschaft und Verbraucher zurechtkommen.

Absolut verständlich ist auch, dass die Bürgermeister auf Rügen nicht gerade begeistert sind, wenn ihre schöne Landschaft durch immer mehr Windindustrieanlagen sinnfrei verschandelt werden soll. Jedem Fachmann ist klar, dass diese nur Flatterstrom erzeugen, während verlässliche, preisgünstige und grüne Energie wie die Kernkraft nach wie vor aus ideologischen Gründen abgelehnt wird. Man kann nur hoffen, dass die Warnungen der Kommunen an die Bundes- und Landespolitik endlich ernstgenommen werden.“

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