Geplante Änderung der Haltefrist bei Bitcoin ist Angriff auf private Vermögensbildung
Geplante Änderung der Haltefrist bei Bitcoin ist Angriff auf private Vermögensbildung
Berlin, 4. Mai 2026. Finanzminister Lars Klingbeil hat eine Änderung der Besteuerung von Bitcoin – insbesondere der möglichen Abschaffung der einjährigen Haltefrist – angekündigt. Bislang bleiben Gewinne nach einer Haltedauer von zwölf Monaten steuerfrei, was einen klaren und verlässlichen Rahmen für private Anleger schafft. Die AfD-Bundestagsfraktion hat unter Federführung des Abgeordneten Dirk Brandes bereits Ende 2025 den Antrag „Strategisches Potenzial von Bitcoin erkennen – Freiheit bewahren durch Zurückhaltung in der Besteuerung und Regulierung“ (BT-Drs. 21/2301) in den Bundestag eingebracht. Darin fordert die Fraktion steuerliche Zurückhaltung und klare, innovationsfreundliche Rahmenbedingungen für Bitcoin. Dirk Brandes, Mitglied im Finanzausschuss, erklärt dazu:
„Die Pläne von Finanzminister Lars Klingbeil sind ein Frontalangriff auf Eigentum und Eigenverantwortung. Die Haltefrist bei Bitcoin ist kein Steuerschlupfloch, sondern ein bewusst gesetzter Anreiz für langfristiges Sparen. Wer sie abschafft, bestraft genau diejenigen, die vorsorgen und Verantwortung für ihr Leben übernehmen.
Deutschland hat kein Einnahmenproblem, sondern ein Ausgabenproblem. Statt die Belastungen immer weiter zu erhöhen, muss die Bundesregierung endlich Prioritäten setzen. Es darf nicht sein, dass Leistungsträger und private Anleger zur Kasse gebeten werden, während strukturelle Probleme unangetastet bleiben.
Dass nun ausgerechnet Bitcoin-Anleger stärker belastet werden sollen, zeigt die wirtschaftspolitische Kurzsichtigkeit dieser Regierung. Wir haben als AfD-Fraktion bereits einen Antrag vorgelegt, der das Gegenteil fordert: steuerliche Zurückhaltung und Freiheit für Bitcoin als dezentrales, knappes und nicht manipulierbares digitales Gut.
Wer Innovation will, muss Freiheit zulassen. Wer Wachstum will, darf Vermögensaufbau nicht bestrafen. Die Abschaffung der Haltefrist wäre ein schwerer Fehler – für Anleger, für den Standort und für die wirtschaftliche Zukunft unseres Landes.“
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