Pläne der Bundesregierung zu Krankschreibung ab 1. Tag sind völliger Wahnsinn

Pläne der Bundesregierung zu Krankschreibung ab 1. Tag sind völliger Wahnsinn

Berlin, 2. Juli 2026. Die Bundesregierung plant im Rahmen ihres heute vorgestellten Reformpaketes, dass Arbeitnehmer künftig bereits ab dem 1. Tag eine verpflichtende Krankschreibung vorlegen müssen. Diese soll zudem nicht mehr telefonisch eingeholt werden können, sondern nur noch durch einen Termin beim Hausarzt. Heftige Kritik an diesen Plänen kommt von der AfD-Bundestagsfraktion.

Dazu teilt der gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Martin Sichert, mit:

„Die Pläne der Bundesregierung sind völliger Wahnsinn. Für Hausärzte bedeuten sie einen massiven Mehraufwand, mehr Patienten, mehr Bürokratie. Die Zeit, die Ärzte künftig mit zusätzlichen Krankschreibungen verbringen, fehlt bei der Patientenversorgung. Die Pläne sind zudem konträr zum geplanten Hausarztmodell, das den Hausärzten ohnehin schon eine zusätzliche Flut an Patientenkontakten bringt.

Statt die hart arbeitende Bevölkerung zu stärken, führt die Bundesregierung eine Misstrauenskultur ein. Das ist ein Schritt in die völlig falsche Richtung. Statt weniger Vertrauen in die Ehrlichkeit der Arbeiter und Angestellten brauchen wir weniger Misstrauen, weniger Kontrolle und weniger Bürokratie, um Deutschland wieder auf Vordermann zu bringen.

Die AfD-Bundestagsfraktion fordert die Bundesregierung auf, den Status Quo beizubehalten und die Pläne zur verpflichtenden Krankschreibung ab dem 1. Arbeitstag wieder in der Schublade verschwinden zu lassen. Wir brauchen keine Misstrauenskultur, sondern vernünftige Gesundheitspolitik im Sinne der Arbeiter und Angestellten, die dieses Land Tag für Tag am Laufen halten.“

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