Wissenschaftliche Hinweise auf mikroklimatische Effekte von Windparks ernst nehmen

Wissenschaftliche Hinweise auf mikroklimatische Effekte von Windparks ernst nehmen

Berlin, 25. August 2026. Anlässlich einer aktuellen Studie des Helmholtz-Zentrums Hereon zu möglichen Niederschlagseffekten von Offshore-Windparks erklärt der AfD-Bundestagsabgeordnete Michael Blos, Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit:

„Die neue Modellstudie des Helmholtz-Zentrums Hereon zeigt, dass große Offshore-Windparks in der Nordsee bei großflächigem Ausbau den Niederschlag über Windparks zunehmen lassen können, während windabgewandte Küstenbereiche, auch deutsche, weniger Regen bekommen. Weitere Untersuchungen deuten in dieselbe Richtung.

Die Befunde liefern keinen Anlass zur Entwarnung bei einem forcierten Ausbau. Die AfD-Fraktion weist seit Langem auf mögliche Umweltwirkungen hin, die wachsende Studienlage bestätigt diese Warnung.

Daher lehnen wir den weiteren massiven und hoch subventionierten Windkraftausbau sowie die verbindlichen Flächenziele des Windenergieflächenbedarfsgesetzes ab, denn dieser ist bei gleichzeitigem Verzicht auf grundlastfähige Kapazitäten, insbesondere die umweltfreundliche Kernkraft, energiepolitisch unvernünftig und umweltpolitisch riskant.

Deutschland muss sich an Klimaveränderungen anpassen können. Es ist unverantwortlich, mit groß angelegten Windparks möglicherweise wertvolle Niederschläge zu verlagern und zugleich die Versorgungssicherheit zu schwächen. Wir brauchen eine Energiepolitik, die Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und Umweltschutz gleichermaßen berücksichtigt. Dazu gehört die Prüfung einer Reaktivierung vorhandener Kernkraftwerke.“

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