Ausweichquartier des Bundespräsidenten kommt Steuerzahler teuer zu stehen

Ausweichquartier des Bundespräsidenten kommt Steuerzahler teuer zu stehen

Berlin, 25. August 2026. Zur Schlüsselübergabe an den Bundespräsidenten für dessen teures Ausweichquartier erklärt der AfD-Bundestagsabgeordnete Paul Schmidt:

„Wegen der bevorstehenden Baumaßnahmen am Schloss Bellevue ließ sich Bundespräsident Steinmeier (SPD) innerhalb von zwei Jahren ein Ausweichquartier für 205 Millionen Euro bauen.

Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass eine deutlich kostengünstigere Lösung möglich gewesen wäre: Der ehemalige Bundespräsident Horst Köhler nutzte bei Baumaßnahmen am Schloss Bellevue Repräsentationsräume im Schloss Charlottenburg sowie das Gästehaus des Auswärtigen Amtes in Berlin-Dahlem.

Angesichts der extrem steigenden Staatsverschuldung und der angespannten wirtschaftlichen Lage ist ein derart kostspieliges Projekt dem Bürger nicht zu vermitteln. Hinzu kommt, dass die 205 Millionen Euro lediglich die Baukosten des Ausweichquartiers umfassen. Die während der Nutzungsdauer anfallenden Bewirtschaftungs-, Betriebs- und sonstigen Folgekosten sind darin nicht enthalten und belasten den Steuerzahler zusätzlich.

Die AfD-Fraktion wird dieser Angelegenheit mit einer Kleinen Anfrage an die Bundesregierung genauer auf den Grund gehen.

Der Staat darf nicht über seine Verhältnisse leben – auch nicht sein oberster Repräsentant – erst recht nicht in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten. “

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