AfD-Fraktion fordert umfassenden Migrationsbericht

AfD-Fraktion fordert umfassenden Migrationsbericht

Berlin, 25. August 2026. In einem Bericht aus dem Jahr 2019 hat das dänische Finanzministerium ermittelt, wie viel jeder Einzelne der dänischen Bevölkerung zum Staatshaushalt beiträgt und an staatlichen Leistungen erhält. Dadurch war es möglich, die öffentlichen Einnahmen und Ausgaben unter anderem nach Abstammung und Herkunftsregion zu differenzieren und die realen Kosten der Migration umfassend darzulegen. Nun hat das dänische Finanzministerium die Daten auf Anfrage der Dänischen Volkspartei aktualisiert und um eine Differenzierung nach konkretem Herkunftsland ergänzt. Darin zeigen sich jährliche Nettogesamtkosten des dänischen Staates für Personen aus den MENAPT-Ländern (MENAPT ist eine internationale Gruppierung von Ländern aus dem Nahen Osten und Nordafrika sowie der Türkei) von rund 2,4 Milliarden Euro. Somit verursacht jeder MENAPT-Einwanderer ein Defizit von rund 13.650 Euro pro Jahr für den dänischen Haushalt.

Dazu erklärt der arbeits- und sozialpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, René Springer:

„Seit Jahren weigern sich die von den Altparteien geführten Bundesregierungen vehement, einen ähnlichen Bericht über die Kosten der Massenmigration vorzulegen, wie ihn die dänische Regierung vorgelegt hat. Die aktualisierten Daten zeigen eindrücklich, warum die Bundesregierung weiterhin kein Interesse an einer umfassenden Analyse der realen Gesamtkosten der Asylmigration nach Deutschland hat: Wenn mehr als 35.000 Syrer den dänischen Staat im Jahr rund 770 Millionen Euro bzw. 21.900 Euro pro Kopf kosten und weit davon entfernt sind, einen positiven Beitrag zu den Staatsfinanzen zu leisten, dann wären die ungeschminkten Kosten der rund 930.000 Syrer, die aktuell in Deutschland leben, ein Offenbarungseid für die Migrationslügen, die das politische Handeln der Bundesregierung bestimmen.

Als AfD-Fraktion haben wir bereits im Jahr 2023 gefordert, dass ein Gesetzesentwurf vorgelegt wird, der eine regelmäßig fortlaufende, wissenschaftlich basierte Evaluation der Auswirkungen von Zuwanderung auf die sozialen Sicherungssysteme Deutschlands vorsieht (BT-Drs. 20/7665 ). Wir werden auch die Regierung Merz unter Druck setzen, diesen überfälligen Schritt endlich umzusetzen.”

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