Eigene Meere schützen und Windkraftausbau stoppen

Eigene Meere schützen und Windkraftausbau stoppen

Berlin, 25. September 2026. Anlässlich des Beitritts Deutschlands in das UN-Hochseeschutzabkommen erklärt der AfD-Bundestagsabgeordnete Michael Blos:

„Zynisch sind die Worte des Bundesumweltministers Carsten Schneider anlässlich Deutschlands Beitritts zum UN-Hochseeschutzabkommen. Herr Schneider erkennt richtig, dass die Weltmeere durch Plastikmüll, Überfischung und Chemikalien belastet sind: Deswegen positioniert sich die AfD-Bundestagsfraktion immer wieder gegen den weiteren Ausbau von Offshore-Windparks. Meeresnaturschutz fängt nicht erst auf hoher See an, er beginnt vor der eigenen Haustür.

Insbesondere bei Offshore-Windparks ist der Mikroplastikabrieb von Rotoren intensiv und die Eintragung von Chemikalien wie Bisphenol A und PFAS in das Meer ist ein direktes Beispiel für vermeidbare chemische Belastung des Meereswassers. Auch der Bau von Windparks bedeutet einen bleibenden strukturellen Eingriff in das Habitat der Meeresbewohner. Im Beispiel der Ostsee können sich Quallenarten dank der Fundamente von Windkraftanlagen massenhaft vermehren und setzen die Fischbestände unter Druck.

Für den Meeresnaturschutz vor der eigenen Haustür sind im Bundeshaushalt fünf Prozent der Erlöse aus Versteigerungen von Lizenzen für Offshore-Windparks vorgesehen. Dabei plant die EU bis 2050 insgesamt 300 GW an Windkraft in der gesamten Nordsee zu installieren; aktuell sind es 30 GW.

Die AfD-Bundestagsfraktion fordert die Bundesregierung dazu auf, den Windkraftausbau sofort zu stoppen; denn wer ferne Weltmeere schützen möchte, sollte die eigenen Meere zuerst schützen.“

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