Pressemitteilung

Frohnmaier: Entwicklungshilfe auf eigene nationale Interessen zurechtstutzen

Berlin, 22. Dezember 2018. Der baden-württembergische AfD-Bundestagsabgeordnete und Entwicklungspolitiker Markus Frohnmaier hat mit Unverständnis auf die Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage bezüglich der weltweiten Förderung von Schwulen- und Lesbenprojekten reagiert (Bundestags-Drucksache 19/06017).

Die Bundesregierung übersandte in ihrer Antwort eine Liste von geförderten Projekten, darunter beispielsweise 300.000 Euro für ein von der Evangelischen Zentralstelle für Entwicklungshilfe e.V. betreutes Projekt in Costa Rica zur „Förderung gesellschaftlicher Akzeptanz im Umgang mit Vielfalt sexueller Orientierungen“.

Markus Frohnmaier: „Wenn die deutschen Steuerzahler wüssten, mit welcher Sorglosigkeit das BMZ bizarre Propaganda-Projekte linker Ideologen in Südamerika, Afrika und Asien finanziert, hätten wir wohl längst einen Steuerstreik. In Costa Rica gibt es mittlerweile eine komplette rechtliche Gleichstellung von Homosexuellen; 2020 wird dort sogar die Homo-Ehe eingeführt werden. Es ist auch nicht Aufgabe der deutschen Entwicklungszusammenarbeit, die Probleme sexueller Minderheiten in aller Welt zu lösen. Im Gegenteil: Wir müssen die Entwicklungszusammenarbeit endlich bündeln und auf der Basis unserer eigenen Wirtschafts- und Sicherheitsinteressen zurechtstutzen.“

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