Pressemitteilung

Frohnmaier: Keine Entwicklungshilfe für hochkorrupte Staaten!

Berlin, 19. Februar 2020. Drei Ökonomen weisen in ihrem wissenschaftlichen Aufsatz „Elite Capture of Foreign Aid“ nach, dass Entwicklungshilfe an arme Staaten zum Teil von korrupten Eliten der Empfängerländer in Offshore-Konten abgezweigt wird. Untersucht wurden Zahlungen der Weltbank an 22 Staaten.

Markus Frohnmaier, Entwicklungspolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, erklärt dazu:

„Das Korruptions-Problem in der Entwicklungshilfe ist lange bekannt und wahrscheinlich viel umfangreicher als die aktuelle Untersuchung nahelegt. Allein 70 der 84 Partnerstaaten der deutschen Entwicklungszusammenarbeit gelten als hochgradig korrupt. Während die Bevölkerungen von Kenia und Kamerun in Armut leben, verfügen ihre Präsidenten, Kenyatta und Biya, über Vermögen in dreistelliger Millionenhöhe. So erhielt Kamerun seit seiner Unabhängigkeit circa eine Milliarde Euro deutsche Entwicklungshilfe. Zum Dank residiert Präsident Biya samt Entourage in europäischen Luxushotels.

Deutschland muss seine Entwicklungspartner endlich strategischer aussuchen. Es darf nicht sein, dass deutsche Steuergelder korrupten afrikanischen Regierungen ein Leben im Luxus finanzieren. Die Antwort auf die allgegenwärtige Korruption in der Entwicklungshilfe muss lauten: wirtschaftliche Zusammenarbeit und Handel, Mobilisierung von Privatinvestitionen in Firmen, Arbeitsplätze und Weiterbildung!“

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