Pressemitteilung

Gottschalk: Es muss einen Untersuchungsausschuss „Wirecard“ geben

Berlin, 30. Juli 2020. Gestern tagte eine Sondersitzung des Finanzausschusses zum Thema Wirecard, bei der Finanzminister Olaf Scholz und Wirtschaftsminister Peter Altmaier befragt wurden. Die Opposition sieht weiter viele offene Fragen.

Der AfD-Bundestagsabgeordnete und Mitglied des Finanzausschusses, Kay Gottschalk, hierzu:

„Finanzminister Olaf Scholz tut so, als träfe niemanden die Schuld an der Wirecard Affäre. Sinngemäß könne man sagen, es wurden keine Fehler gemacht und aus diesen müsse man für die Zukunft lernen.

Es verwundert natürlich nicht, dass er die Schuld in erster Linie auf die Wirtschaftsprüfer geschoben hat. Schließlich bedarf es einer sauberen Weste als Kanzlerkandidat der SPD. Da wäre ein Eingeständnis massiver Fehler in seiner Sphäre mehr als schadhaft.

Außer Floskeln zum Reformwillen der Finanzaufsicht wurde von seiner Seite nichts präsentiert.

Die AfD-Fraktion hingegen ist sich der vollen Tragweite des Skandals bewusst und wir bleiben bei unserer Forderung nach einem Untersuchungsausschuss. Dieser ist unabdingbar für eine vollständige Aufklärung der Vorgänge und eine grundlegende Reform der Finanzmarktaufsicht. Unser Wirtschaftsstandort darf nicht durch solche Skandale gefährdet werden.“

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