Pressemitteilung

René Springer: Erzeugerpreise so hoch wie nie – Starker Anstieg der Verbraucherpreise wird folgen

Berlin, 21. September 2022. Die Hersteller gewerblicher Produkte haben im vergangenen Monat so hohe Preise für ihre Erzeugnisse verlangt wie nie. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Erzeugerpreise im August im Schnitt um 45,8 Prozent.

Dazu sagt der arbeits- und sozialpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, René Springer:

„Noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1949 hat es einen derart starken Anstieg der Erzeugerpreise gegeben. Die Inflation trabt nicht mehr, sie galoppiert bereits.

Die hohen Erzeugerpreise werden zwangsläufig zu hohen Verbraucherpreisen führen, weil die Erzeuger gezwungen sind, ihre Kostensteigerungen an die Konsumenten weiter zu reichen. Alternativ könnten die Unternehmen gleich die Produktion einstellen, wie dies Wirtschaftsminister Habeck in einem bereits legendären Interview ernsthaft vorgeschlagen hat. Der Minister lebt aber offenbar in einer Parallelwelt. Im echten Leben gibt es diese Alternative natürlich nicht. Hohe Erzeugerpreise schlagen immer auf die Verbraucherpreise durch. Die Inflation ist also tatsächlich gekommen, um zu bleiben.

In dieser Situation müsste die Bundesregierung alles unternehmen, um die hohen Erzeugerpreise in den Griff zu bekommen. Heißt also: Den Energiemangel beseitigen, der die Erzeugerkosten in die Höhe treibt. Stattdessen erschöpfen sich die Maßnahmen der Ampel in mutloser Symptombekämpfung, die den Betroffenen kaum hilft und den hässlichen Nebeneffekt hat, die Inflation zusätzlich anzuheizen.

Die AfD-Fraktion im Bundestag hat seit langem Vorschläge unterbreitet, wie man die Inflationsursachen konsequent bekämpft: Ende der Russland-Sanktionen und Inbetriebnahme von Nord Stream 2, Weiterbetrieb der deutschen Kernkraftwerke, spürbare Steuer- und Abgabensenkung und ein Ende der Gelddruckerei durch die EZB.“

Eckpunktepapier der AfD-Bundestagsfraktion zur Bekämpfung der sozialen Folgen der Inflation: https://afdbundestag.de/inflation-diese-sofortmassnahmen-muessen-jetzt-umgesetzt-werden/

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