Pressemitteilung

Stephan Protschka: Drohender Gaslieferstopp gefährdet die Lebensmittelversorgung in Deutschland

Berlin, 30. März 2022. Nach der von der EU weitgehend abgelehnten Bezahlung von Gaslieferungen in Rubel, erwägt Russland einen Gaslieferstopp. Die Folgen eines Gasengpasses wären dramatisch und sind der Bundesregierung spätestens seit Ende 2018 bekannt, als ein solches Szenario geprobt wurde. Ein andauernder Gasengpass hätte insbesondere auch für die Lebensmittelversorgung besonders fatale Auswirkungen. So könnten die einzelnen Branchen der Ernährungswirtschaft, wie beispielsweise Molkereien, Ölmühlen, Schlachthöfe und Zuckerfabriken, ihre Produktion teilweise nur für ein bis zwei Tage aufrechterhalten.

Dazu äußert sich der agrarpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Stephan Protschka, wie folgt:

„Die Bundesregierung muss alles dafür tun, den von Russland angedrohten Gaslieferstopp zu verhindern. Das hätte nicht nur für die deutsche Wirtschaft dramatische Folgen, sondern gefährdet auch ganz konkret die Lebensmittelversorgung in Deutschland. Im schlimmsten Fall könnte das sogar zu sozialen Unruhen führen.

Die sogenannte ‚Energiewende‘ der etablierten Parteien mit einem gleichzeitigen Ausstieg aus Kohle und Kernkraft hat uns abhängig und verwundbar gemacht. Wir fordern deshalb einen Wiedereinstieg in die Kernenergie und den Weiterbetrieb moderner Kohlekraftwerke.“

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