Pressemitteilung

Witt: Arbeitslosenquote steigt durch Regierungsmaßnahmen drastisch an

Berlin, 8. Juli 2020. Am 5.7.2020 sagte der Berliner Wirtschaftsprofessor und Unternehmensberater Roland Berger im Live-Talk „Die richtigen Fragen“, dass er aufgrund der Wirtschafts- und damit auch Arbeitsmarktkrise, die durch die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus entstanden ist, bis zu 5 Millionen Arbeitslose in Deutschland erwarte. Da die Bundesagentur für Arbeit für Juni 2,853 Millionen Arbeitslose gemeldet hat, müssten demnach über 2 Millionen hinzukommen. Berger begründete das unter anderem damit, dass die rund 7 Millionen Arbeitnehmer, die sich derzeit in Kurzarbeit befinden, längst nicht alle in einen Vollzeit-Arbeitsplatz zurückkehren werden.

Der AfD-Bundestagsabgeordnete Uwe Witt, Obmann im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages, erklärt dazu:

„Grundsätzlich liegt Herr Berger hier richtig. Ich würde aber noch einen Schritt weiter gehen. Wenn Roland Berger davon ausgeht, dass ‚nur‘ 2 Millionen Kurzarbeiter arbeitslos werden, so bedeutet das im Umkehrschluss, dass 5 Millionen Kurzarbeiter an ihre Arbeitsplätze zurückkehren werden. Die täglichen Meldungen aus Industrie und Dienstleistungsgewerbe zu abstürzenden Konjunkturzahlen, Massenentlassungen und Insolvenzen sprechen eine eindeutige Sprache.

Besonders im Hotel- und Gaststättengewerbe sowie im Einzelhandel rechne ich nicht mit einer nennenswerten Erholung der Wirtschaftslage und damit der Sicherung der Arbeitsplätze. Fortbestehende Maskenpflicht, die Verpflichtung, Adressen in Restaurants zu hinterlassen und das allgemeine Social Distancing, verhindern eine Rückkehr zum samstägigen Shopping-Ausflug.

Herrn Bergers Prognose in Gottes Ohr, doch die Realität sieht weit düsterer aus.“

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