Bundesregierung lässt Millionen ältere Privatversicherte im Stich

Bundesregierung lässt Millionen ältere Privatversicherte im Stich

Berlin, 8. Januar 2026. Die Bundesregierung bestätigt als Antwort auf die Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (BT-Drs. 21/3260), dass Krankenversicherte mit vor 2009 abgeschlossenen PKV-Verträgen ihre Altersrückstellungen beim Anbieterwechsel nicht mitnehmen können. Dazu teilt der gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Martin Sichert, mit:

„Die Antwort der Bundesregierung auf unsere Anfrage zu den steigenden Krankenkassenbeiträgen in der privaten Krankenversicherung ist ein Offenbarungseid. Statt die realen Probleme Millionen älterer Privatversicherter anzuerkennen, flüchtet sich die Bundesregierung in Ausflüchte. Sie nimmt bewusst in Kauf, dass älteren Versicherten die Hände gebunden sind, falls sie wechseln möchten: ein ,Lock-in-Effekt‘ zulasten der Beitragszahler. Die Regelung trifft diese Personen besonders hart und nimmt ihnen jede realistische Wechseloption. Statt Wettbewerb zu ermöglichen, verteidigt die Bundesregierung dieses System mit dem Hinweis auf angebliche ,risikotechnische Gründe‘. Die Leidtragenden sind Rentner und Menschen mit begrenztem Einkommen, deren Beiträge Jahr für Jahr steigen. Die Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz und Gesundheitsministerin Nina Warken sieht tatenlos dabei zu, wie Millionen ältere Privatversicherte in immer teurere Tarife gedrängt werden, während Versicherungsunternehmen von starren Vertragsstrukturen profitieren. Sie verweigert Reformen, Erkenntnisse und Verantwortung. Die AfD-Fraktion fordert sofortige Reformen zur vollständigen Portabilität der Altersrückstellungen. Nur echter Wettbewerb schützt vor Beitragsexplosion. Alles andere ist ein System zulasten der Bürger.“

Beitrag teilen

Ähnliche Beiträge