Kritik an Vorsitz der AfD-Fraktion in der Kinderkommission offenbart problematisches Demokratieverständnis

Kritik an Vorsitz der AfD-Fraktion in der Kinderkommission offenbart problematisches Demokratieverständnis

Berlin, 11. Mai 2026. Zur Kritik des Präsidenten des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“, Dirk Bingener, am turnusgemäßen Vorsitz der AfD-Fraktion in der Kinderkommission des Deutschen Bundestages erklärt die AfD-Bundestagsabgeordnete Angela Rudzka, Vorsitzende der Kinderkommission:

„Es ist unfassbar, wie heute demokratisch legitimierte Abgeordnete allein wegen ihrer Parteizugehörigkeit öffentlich delegitimiert werden sollen. Die Kinderkommission ist ein Gremium des Deutschen Bundestages und kein Besitz einzelner Parteien oder Verbände. Der Vorsitz wechselt turnusgemäß, genau das ist Demokratie. Besonders irritierend ist dabei, dass kirchliche Organisationen zunehmend parteipolitisch auftreten, statt Brücken zu bauen. Millionen AfD-Wähler pauschal auszugrenzen, ist weder christlich noch demokratisch. Die AfD-Fraktion wird die Arbeit der Kinderkommission transparent, sachlich und konstruktiv führen und lädt alle Verbände, Experten und Organisationen zur Zusammenarbeit ein. Wer Gespräche allein wegen der Parteizugehörigkeit verweigert, offenbart letztlich ein problematisches Demokratieverständnis.“

Beitrag teilen

Ähnliche Beiträge