Pressemitteilung

Dietmar Friedhoff: Genderprojekten in der Entwicklungszusammenarbeit eine klare Absage erteilen

Berlin, 2. September 2022. Zu der Flutkatastrophe in Pakistan mit mittlerweile mehr als 1000 Toten erklärt der Obmann der AfD-Bundestagsfraktion im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dietmar Friedhoff:

„Bei den Monsun-Überschwemmungen sind bereits mehr als 1000 Menschen ums Leben gekommen. Zehntausende verloren ihre Häuser und sind von der Außenwelt abgeschnitten. Die Lage kann sich laut den Behörden noch weiter verschärfen. Bereits seit 1961 arbeiten Deutschland und Pakistan entwicklungspolitisch zusammen. Die Zusammenarbeit konzentriert sich auf die Kernbereiche der Guten Regierungsführung, Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, Ausbildung und Beschäftigung, Klima und Energie, Just Transition.

Aber gerade der Aufbau von stabilen Verwaltungsstrukturen, durch die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) forciert, hinkt ihren eigentlichen Zielen weit hinterher. Mittlerweile ist die deutsche Entwicklungszusammenarbeit feministisch und gendergerecht aufgestellt. Mit dieser ideologischen Orientierung werden wir in keinem Entwicklungsland beim Aufbau stabiler und funktionierender Strukturen sowohl politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich helfen. Schon gar nicht, wenn es um den Katastrophenschutz geht – eine gesamtstaatliche Aufgabe, die ja auch im Ahrtal in Deutschland gnadenlos versagt hat. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit verfängt sich in ideologischen Prestigeprojekten, die die Menschen vor Ort nicht verstehen.

Die AfD-Fraktion fordert die Bundesregierung auf, sowohl den feministischen als auch den genderideologisierten Ansatz in der Entwicklungszusammenarbeit umgehend zu streichen und alle darauf basierenden Projekte der GIZ umgehend einzustellen. Entwicklungspolitik muss Menschen zur Selbstverantwortung und damit zur Selbstentwicklung fördern.“

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