Pressemitteilung

Martin E. Renner: Causa Schlesinger offenbart Strukturproblem des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

Berlin, 5.  August 2022. Zum Verbleib Patricia Schlesingers im Amt der RBB-Intendantin erklärt der medienpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Martin E. Renner:

„Der Rückzug vom ARD-Vorsitz ist ein durchschaubares Ablenkungsmanöver. Hofft Frau Schlesinger mit einem Bauernopfer davonzukommen und ihr hochbezahltes Amt als RBB-Intendantin behalten zu können, oder hat man in der ARD kalte Füße bekommen und will Distanz gewinnen von einer belastenden Repräsentantin? Wie auch immer sich die Sache verhalte, die bekanntgewordenen Vorwürfe zu ihrer Amtsführung als Intendantin, ausufernde Bauprojekte außerhalb jeder Kostenkontrolle, dreiste Selbstbedienung bei Spesen und die vermutlichen Gegengeschäfte mit dem RBB-Verwaltungschef, Genehmigung einer exorbitanten Gehaltserhöhung und Bauverträge für den Ehemann, werfen ein Licht auf den Zustand der Gesellschaft und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk insgesamt.

Der Sumpf-Funk Berlin-Brandenburg offenbart das Strukturproblem des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland. Das ganze überlebte System der öffentlicher Kontrolle weitgehend entzogenen pseudo-demokratischen Gremien, der selbstherrliche Umgang mit dem Bürger, dem Zuschauer und insbesondere mit dem Zwangsgebührenaufkommen, zeigen überdeutlich die Notwendigkeit einer grundlegenden Reform der Medienordnung in Deutschland, wie sie AfD-Fraktion schon lange fordert. Müsste der öffentlich-rechtliche Rundfunk um Abonnenten werben, würden die Strukturprobleme in Windeseile gelöst werden. Wir hätten dann schlanke Strukturen, Transparenz, Kundenorientierung, Kosteneffizienz und einen qualitativ besseren Journalismus.“

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