Pressemitteilung

René Springer/Gottfried Curio: Einwanderungsstopp für Unqualifizierte

Berlin, 29. Juni 2022. Nach Daten des Statistischen Bundesamtes wanderten im vergangenen Jahr rund 64.000 deutsche Bürger mehr aus als ein. Die Zuwanderung von Ausländern zog wieder stark an. Vor allem Syrer, Rumänen und Afghanen kamen.

Dazu sagt der arbeits- und sozialpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, René Springer:

„Die Wanderungsstatistik für 2021 führt uns wieder einmal vor Augen, dass Deutschland mit Vollgas gegen die Wand gelenkt wird. So sind per Saldo 64.000 meist gut qualifizierte Deutsche weggezogen, während auf der anderen Seite fast 400.000 Ausländer ins Land kamen, die durchschnittlich ein weit geringes Qualifikationsniveau aufweisen als die hier lebende Bevölkerung. Mit anderen Worten: Gut Qualifizierte gehen, schlecht Qualifizierte kommen. Der Mangel an Fachkräften wird durch diesen Wanderungssaldo weiter verstärkt. Migration muss für den Aufnahmestaat ein positives Resultat haben. Klassische Einwanderungsländer wie Kanada oder Australien haben ihr Einwanderungsrecht längst an diese Selbstverständlichkeit angepasst und nehmen hauptsächlich Menschen auf, die das Land wirtschaftlich weiterbringen. Deutschland geht seit geraumer Zeit den umgekehrten Weg. Immer mehr Unqualifizierte strömen ins Land, tragen kaum zur Wirtschaftsleistung bei und werden zu großen Teilen vom Steuerzahler erhalten. Die AfD-Fraktion im Bundestag fordert seit langem ein Ende dieser Verkehrte-Welt-Politik: Einwanderungsstopp für Unqualifizierte und sofortige Senkung der Steuer- und Abgabenlast, damit nicht immer mehr Deutsche ihrer Heimat frustriert den Rücken kehren.“

Der innenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Gottfried Curio, teilt dazu mit:

„Die kommende Rezession wird mit absehbar steigenden Arbeitslosenzahlen und inflationsbereinigt sinkenden Steuereinnahmen die Abwärtsspirale noch weiter beschleunigen. Durch die hohe Zuwanderung verschärft sich zudem die Lage am Wohnungsmarkt und die steigenden Miet- und Lebenshaltungskosten tun das Übrige, um die Abwanderung von Leistungsträgern weiter anzuheizen. Dieser Trend kann nur gebrochen werden, wenn Deutschland für Hochqualifizierte endlich wieder attraktiver wird und diese im Land bleiben wollen. Dafür muss auch die Zuwanderung von Nicht- oder Geringqualifizierten gestoppt werden, um so die steuerfinanzierten Ausgaben im Zuwanderungsbereich drastisch zu senken: vergangenes Jahr hat der Bund – also die Steuerzahler – circa 22 Milliarden Euro für Flüchtlings- und Integrationskosten bereitgestellt. Die jährlichen Integrationsausgaben sollten stattdessen in Einmalkosten für effektiven Grenzschutz und die konsequente Durchführung von Abschiebungen aufgewandt werden. Da langjährige Statistiken leider belegen, dass Zuwanderer überproportional kriminell sind, würde so auch direkt die Lebensqualität im Bereich der inneren Sicherheit steigen. Die hohe Abgabenlast, migrantische Kriminalität und überhöhte innerstädtische Mietkosten hängen ihrerseits auch mit der hohen Zuwanderungsrate zusammen; auch die Familiengründung wird so finanziell erschwert – ein weiterer Grund für Auswanderungsbewegungen. Statt geplanter Migrationspakete, die allesamt nur Deutschland für Eingewanderte anziehender machen sollen, müsste die Regierung, wie schon lange von der AfD-Fraktion gefordert, endlich ein Deutschlandpaket schnüren, mit dem eine familienfreundliche, die einheimische Bevölkerung entlastende Politik stark gemacht wird.“

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