Pressemitteilung

René Springer: Inflation in der Eurozone so hoch wie nie – Schweiz zeigt, wie es anders geht

Berlin, 1. Juli 2022. Die Inflationsrate in der Eurozone ist im Juni auf einen Rekordwert von 8,6 Prozent gestiegen. Noch nie seit der Einführung des Euro war die Inflation so hoch.

Dazu sagt der arbeits- und sozialpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, René Springer:

„Wie man es auch dreht und wendet, die Inflation verharrt auf Höchstständen. Die euroweite Inflation von 8,6 Prozent ist eine Katastrophe für die Sparer und vor allem für die ärmeren Haushalte. In Deutschland ist es durch reine Symptombekämpfung wie dem 9-Euro-Ticket gelungen, die Inflation um ein paar Zehntelprozent zu drücken. Die Inflation in der Eurozone beeindruckt das allerdings gar nicht. Auch in Deutschland ist der Erfolg der Maßnahmen mit freiem Auge kaum sichtbar. Besonders deprimierend ist der Vergleich mit der Schweiz, wo die Inflation im Mai 2022 lediglich 2,9 Prozent erreichte. Glückliches Land, dessen Notenbank Geldpolitik mit Augenmaß und Vernunft betreibt und sogar bei derart niedrigen Inflationszahlen die Zinsen anhebt. Die Schweizer Zentralbank hat aber auch die Preisstabilität der eigenen Währung zum Ziel und nicht die Sanierung der Staatshaushalte von Ländern wie Italien und Griechenland. Die AfD-Fraktion im Bundestag sagt einmal mehr: Genug ist genug! Die EZB muss endlich zu einer Politik der Preisstabilität zurückfinden und die Inflation wirksam bekämpfen. Die Verträge weisen der EZB die Preisstabilität als primäres Ziel zu. Um die Staatshaushalte von Italien und Griechenland müssen sich die jeweiligen Finanzminister kümmern.“

Eckpunktepapier der AfD-Bundestagsfraktion zur Bekämpfung der sozialen Folgen der Inflation:  https://afdbundestag.de/inflation-diese-sofortmassnahmen-muessen-jetzt-umgesetzt-werden/

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