Pressemitteilung

René Springer: Millionen Haushalte bald nicht mehr sparfähig – Regierung gefährdet sozialen Frieden in Deutschland

Berlin, 22. August 2022. Millionen Bundesbürger geraten wegen der hohen Inflation zunehmend an ihre finanziellen Grenzen. Die Sparkassen rechnen damit, dass wegen der deutlichen Preissteigerungen perspektivisch bis zu 60 Prozent der deutschen Haushalte ihre gesamten verfügbaren Einkünfte monatlich für die reine Lebenshaltung werden einsetzen müssen. Von den 40 Millionen Haushalten wären dann 24 Millionen Haushalte nicht mehr sparfähig. Derweil fordern die Grünen eine Deckelung der Zinsen bei Dispokrediten. 

Dazu sagt der arbeits- und sozialpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, René Springer:

„Wir laufen hier sehenden Auges in ein sozialpolitisches Desaster, denn viele Haushalte sind bereits heute finanziell am Limit. Gesellschaftlicher Zusammenhalt und sozialer Frieden sind in Deutschland das Ergebnis eines Wohlstandsversprechens. Wenn Millionen Bürger bald schon ihre gesamten verfügbaren Einkünfte für die reine Lebenshaltung einsetzen müssen, dann droht Massenarmut und ein Bruch dieses Wohlstandsversprechens. Schlimmer noch: Bei außerplanmäßigen Ausgaben wie Umzug, Autoreparatur oder einfach nur neue Winterkleidung für die Kinder, werden unzählige Haushalte zusätzlich in die Verschuldung getrieben. Die von den Grünen geforderte Deckelung der Zinsen bei Dispokrediten ist keine Lösung für dieses Problem, sondern ein verzweifeltes herumdoktern an Symptomen.

Vielmehr braucht es jetzt ein beherztes Angehen der Ursachen der Inflationskrise. Und das sind unter anderem die Gelddruckorgien und Niedrigzinsen der Europäischen Zentralbank, die gescheiterte Energiewende der vergangenen Jahrzehnte und die Wirtschaftssanktionen gegen Russland. Eine Regierung, die diese Inflationsursachen ignoriert und den Zug in Richtung Massenarmut und Verschuldung nicht aufhält, sondern selbst noch befeuert, gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt und den sozialen Frieden in Deutschland.

Das gilt es unbedingt zu verhindern. Wir fordern daher neben massiven Steuersenkungen auf Energieprodukte, den Weiterbetrieb der deutschen Kernkraftwerke, die Inbetriebnahme von Nord Stream 2 und eine umgehende Beendigung der widersinnigen Wirtschaftssanktionen, die die russische Führung nicht beeindrucken, während deutsche Bürger und Unternehmen unter die Räder kommen.“

Weitere Sofortmaßnahmen finden Sie in unserem Eckpunktepapier zur Bekämpfung der sozialen Folgen der Inflation: https://afdbundestag.de/inflation-diese-sofortmassnahmen-muessen-jetzt-umgesetzt-werden/

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