Pressemitteilung

Springer: Niedriglohnpolitik der Bundesregierung stürzt Menschen in Altersarmut

Berlin, 4. August 2020. Wie die „Bild“ in ihrer Dienstagsausgabe unter Bezugnahme auf eine Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion berichtet, verdienen mehr als 10,13 Mio. Menschen heute weniger als 1991 Euro brutto im Monat (23.892 Euro/Jahr) und können deshalb nicht genug Rentenpunkte für ein Ruhegeld oberhalb der gesetzlichen Grundsicherung ansammeln.

Frauen (6,4 Mio.) sind davon etwa doppelt so oft betroffen wie Männer (3,7 Mio.). Damit wird rund ein Drittel der heute sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (2019: 33,42 Mio.) im Alter auf die Grundsicherung angewiesen sein.

Dazu sagt der arbeits- und sozialpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, René Springer:

„Die Niedriglohnpolitik der Bundesregierung stürzt Millionen Beschäftigte in Altersarmut. Leiharbeit, ungewollte Teilzeit und befristete Beschäftigungsverhältnisse verschärfen diese Entwicklung, ebenso wie die zunehmende Digitalisierung und Automatisierung in der Arbeitswelt. Ich sehe bei der Bundesregierung kein Konzept zur Bewältigung dieser Herausforderungen, sondern nur ein verantwortungsloses Durchwursteln.“

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