Regenbogenbeflaggung des Bundestages ist falsches Zeichen
Regenbogenbeflaggung des Bundestages ist falsches Zeichen
Berlin, 17. Mai 2026. Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) wird am heutigen Sonntag die Regenbogenflagge auf dem Berliner Reichstag hissen lassen.
Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) wird am heutigen Sonntag die Regenbogenflagge auf dem Berliner Reichstag hissen lassen. Anlass ist der sogenannte Internationale Tag gegen Homophobie. Im vergangenen Jahr hatte sich Klöckner dagegen entschieden, die Fahne der LSBTIQ-Bewegung zum Cristopher Street Day (CSD) auf dem Reichstag wehen zu lassen.
Dazu erklärt der bildungs- und familienpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Martin Reichardt:
,,Nun weht die Fahne der ebenso schrillen wie aggressiv-kulturkämpferisch queeren Bewegung wieder auf dem Reichstag.
Das ist kein guter Tag für Deutschland. Offensichtlich hat es Bundeskanzler Merz mit seiner im letzten Jahr ausgesprochenen Mahnung, der Deutsche Bundestag sei kein für beliebige Flaggen zur Verfügung stehendes ‚Zirkuszelt‘, nicht allzu ernst gemeint.
So oder so zeigt das erneute Hissen des grellbunten Fahnentuchs am wichtigsten Parlamentsgebäude Deutschlands auch dem unbedarften Beobachter vor allem eines:
Mit der Union ist keine konservative Politik zu machen. Die AfD-Fraktion hat seit Beginn ihres Bestehens die staatliche Anbiederung an die in ihrem letzten Grund lebensfeindliche LSBTIQ-Ideologie konsequent abgelehnt.
Zugleich wehrt sie sich gegen die medial inszenierte Masche linker politischer Akteure, die Ablehnung der queeren Propaganda mit einer Feindschaft gegen Homosexuelle zu identifizieren.“
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