Pressemitteilung

Friesen: Bundesregierung ist das Schicksal deutscher Auslandsjournalisten egal!

Berlin, 26. Juni 2020. Aus der Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Anfrage des Südthüringer Bundestagsabgeordneten Anton Friesen geht hervor, dass die Bundesregierung keinerlei Zahlen zu deutschen oder für deutsche Medien arbeitende Journalisten hat, die im Ausland getötet oder verletzt wurden. Eine „systematische Erfassung derartiger Fälle“ erfolge nicht.

Dazu teilt Friesen mit:

„Entgegen den Verlautbarungen von Außenminister Maas ist der Bundesregierung offensichtlich das Schicksal im Ausland getöteter oder verletzter Journalisten herzlich egal.

Dabei wurden jüngst erst bei den Black-Lives-Matter-Krawallen in den USA Journalisten der Deutschen Welle – des staatlichen Auslandsrundfunks der Bundesrepublik Deutschland – verletzt.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine französische oder britische Regierung das Schicksal ihrer eigenen Journalisten im Ausland so achselzuckend zur Kenntnis nimmt und nicht einmal weiß, wie viele von ihnen verletzt oder getötet werden.

Dies ist ein Offenbarungseid der Bundesregierung, deren Gerede von einer menschenrechtsbasierten Außenpolitik offensichtlich nur eine ideologisch verbrämte Floskel ist.“

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