Pressemitteilung

Gauland: Rücktritt von Hamed Abdel-Samad aus Islamkonferenz nachvollziehbar

Berlin, 11. November 2020. Der Fraktionsvorsitzende der AfD im Deutschen Bundestag Alexander Gauland kommentiert den Austritt des Buchautors und Islamkritikers Hamed Abdel-Samad aus der Deutschen Islamkonferenz (DIK):

„Man kann es Hamed Abdel-Samad nicht verdenken, dass er nicht länger als Aushängeschild für die Fehlkonstruktion ‚Deutsche Islamkonferenz‘ herhalten will. Faktisch ist die Islamkonferenz lediglich ein Transmissionsriemen, um die Forderungen der großen Islamverbände in die Politik hineinzutragen und mit Steuergeld auszustatten.

Hamed Abdel-Samad kritisiert zu Recht, dass Bundesinnenminister Horst Seehofer und die staatlichen Vertreter in der DIK sich an die Vertreter des politischen Islam anbiedern und die Warnungen kritischer und unabhängiger Köpfe beharrlich ignorieren. Den Islamverbänden geht es nicht um ‚Integration‘, sondern um die Absicherung von Sonderrechten und die Verfestigung von Parallelgesellschaften.

Der Islam, den die Islamverbände vertreten, ist vom Islamismus nicht zu trennen. Eine ‚Islamkonferenz‘, die den politischen Islam hofiert und stärkt, statt ihn zurückzudrängen, ist nicht nur überflüssig, sondern schädlich. Sie verhindert Integration und gefährdet die innere Sicherheit. Die DIK sollte deshalb besser heute als morgen eingestellt werden.“

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