Pressemitteilung

Hampel: Milliarde für Namibia ist neuer Höhepunkt der deutschen Entschuldigungskultur

Berlin, 29. Mai 2021. Den Kampf der deutschen Schutztruppe gegen Hereros und Nama in der deutschen Kolonialzeit will die Bundesregierung jetzt als Völkermord anerkennen. Im Rahmen der Versöhnung soll ein 1,1 Mrd. Euro schweres Programm zur Wiedergutmachung auf den Weg gebracht werden.

Dazu erklärt Armin-Paulus Hampel, Außenpolitischer Sprecher der AfD Fraktion im Deutschen Bundestag:

„Mit dieser Entscheidung bekräftigt Heiko Maas (SPD) den geschichtsvergessenen Umgang Deutschlands mit der eigenen Vergangenheit und schreibt die Entschuldigungskultur der deutschen Politik fort. Die Kolonialzeit ist ein integraler Teil der Geschichte vieler europäischer Staaten. Ihre negativen und positiven Aspekte müssen differenziert betrachtet werden. Man stelle sich vor, Großbritannien, Belgien, Frankreich, die Niederlande oder die USA würden mit ihrer eigenen Kolonialgeschichte so umgehen, wie wir es tun.

Wir müssen uns als Deutschland unserer Vergangenheit stellen, aber eine Entschuldigung mit einem Ablasshandel durch deutsche Steuergelder von über einer Milliarde Euro zu verknüpfen, lehnen wir ab.“

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