Pressemitteilung

Marc Jongen: Das „Unwort des Jahres“ ist nichts weiter als linksideologisches Framing

Berlin, 15. Januar 2022. Die „Sprachkritische Aktion Unwort des Jahres“ hat das „Unwort des Jahres 2021“ bekanntgegeben. Die Jury einigte sich auf den englischen Ausdruck „Pushback“, hinter dem die „Praxis von Grenztruppen“ stehe, „Flüchtende am Grenzübertritt zu hindern“. Hierzu erklärt der kulturpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag,  Dr. Marc Jongen:

„Eine weitgehend unbekannte Jury, die sich in linksaktivistischer Manier ,Sprachkritische Aktion‘ nennt, entscheidet medienwirksam darüber, was als ‚Unwort des Jahres‘ zu gelten hat. Sprecherin dieser Jury ist eine Professorin, die sich unter anderem auf Genderlinguistik spezialisiert hat. Vor diesem Hintergrund kann es nicht verwundern, dass es bei der Wahl zum vermeintlichen ,Unwort des Jahres‘ keineswegs um Sprache, sondern um Politik und linkes Framing geht.

Diesmal erregt der wohlgemerkt englische Ausdruck ,Pushback‘, mit dem die Zurückweisung von Migranten von den Grenzen ihres Ziel- oder Transitlandes bezeichnet wird, das Missfallen der Sprachkritiker. Dieser Begriff beschönige einen ,menschenfeindlichen Prozess‘ und verschleiere den ,Verstoß gegen Menschenrechte‘. Wer diesen Begriff benutzt, sieht sich von nun an in den Ruch gestellt,  menschenfeindliches Vokabular im Mund zu führen.

Und noch viel mehr soll natürlich die bezeichnete Sache diskreditiert werden, nämlich die Zurückweisung von Migranten, die illegal auf das Staatsgebiet vordringen wollen. Dieses Vorgehen ist aber nicht nur dringend notwendig, um kriminellen Schlepperbanden das Handwerk zu legen, sondern gehört als Teil der Grenzsicherung zu den elementaren Aufgaben eines jeden Staates.

Damit wird deutlich, welche Rolle sich diese ,Sprachkritische Aktion‘ anmaßt, nämlich die einer Sprachpolizei, die die Weltsicht und die Politik des woken Linksliberalismus abzusichern versucht. Dass der Begriff ,Sprachpolizei‘ auf den 2. Platz der ,Unwörter‘ des Jahres 2021 gewählt wurde, passt in dieses Bild.

Das Feindbild der selbsternannten Unwort-Verkünder sind vor allem konservativ denkende Menschen, die der linken Migrationspolitik und den linken Zensurpraktiken ablehnend gegenüberstehen. Noch niemals ist es vorgekommen, dass Begriffe mit linker oder grüner Konnotation zum ,Unwort‘ gewählt worden wären. Es wäre vor diesem Hintergrund angezeigt,  der so offenkundig interessengeleiteten Wahl des ,Unwortes‘ die bisher übliche mediale Aufmerksamkeit künftig zu verweigern.“

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