Pressemitteilung

Marc Jongen: Kulturstaatsministerin Roth intellektuell überfordert – ideologische Gängelung der Berlinale beenden

Berlin, 11. Februar 2022. Am gestrigen Abend wurde im Berlinale-Palast am Potsdamer Platz die 72. Berlinale feierlich eröffnet. Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) sprach in ihrem Grußwort einmal mehr von der Wichtigkeit von Geschlechtergerechtigkeit, Diversity und „Green Culture“ im Filmbereich. In ihrem jüngsten Interview mit der Zeitung F.A.Z. hat sie zudem behauptet, die AfD habe die Berlinale als „kulturfremdes Festival“ kritisiert. Der kulturpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Marc Jongen, stellt zu diesen Vorgängen fest:

„Frau Roth zeigt sich in ihrem Amt ganz offenkundig intellektuell überfordert. Sie bezieht sich in ihrem Interview auf die letzte Sitzung des Ausschusses für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages. Dort hatte ich kritisiert, dass zunehmend kunst- und kulturferne Kriterien, wie etwa ,Geschlechtergerechtigkeit‘ und ‚Diversity‘, an die Kunst herangetragen und ihr als Bedingung für finanzielle Förderung abverlangt werden. So züchtet man sich eine politisch korrekte, qualitativ mediokre Kunst heran und sortiert alles politisch Missliebige aus. Daraus macht Frau Roth: für die AfD sei die Berlinale ,kulturfremd‘. Die Kulturstaatsministerin ist hier offenbar ein Opfer ihrer eigenen Projektionen in Bezug auf die AfD geworden. Nicht wir sind die ,Ideologen‘, wie sie zudem behauptet, sondern diejenigen, die die Kunst in eine Ecke drängen wollen, wo sie nur noch der ästhetischen Ausstaffierung eines grün-linken Weltbildes dient. Claudia Roth sollte die ideologische Gängelung der Berlinale beenden und im Übrigen in den Ausschusssitzungen genauer zuhören.“

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