Pressemitteilung

Petr Bystron: Münchner Sicherheitskonferenz hat unter Wolfgang Ischinger an Bedeutung verloren

Berlin, 21. Februar 2022. Der außenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Petr Bystron, teilt zum Ende der Münchener Sicherheitskonferenz (MSC) mit:

„Die größte sicherheitspolitische Krise der letzten Jahre spielte bei der Münchner Sicherheitskonferenz maximal eine Nebenrolle und dokumentiert so den Bedeutungsverlust der MSC.

Die Münchner Sicherheitskonferenz hat unter Wolfgang Ischinger an Bedeutung verloren. Nichts dokumentiert diesen Bedeutungsverlust besser als die Tatsache, dass keine russischen Vertreter an der Konferenz teilnahmen.

Die Spannungen zwischen der Ukraine und Russland beziehungsweise dem Westen und Russland hätten das Hauptthema der Konferenz sein müssen. Aufgabe des Vorsitzenden Ischinger wäre es gewesen, Gespräche zwischen den Konfliktparteien zu ermöglichen. Stattdessen wurde über Klima, Frauenrechte und Impfzwang diskutiert. Diese Themensetzung, in Anbetracht einer realen sicherheitspolitischen Krise, zeigt wie verwässert die MSC mittlerweile ist.

An den persönlichen Interessen Ischingers könnte es liegen, dass vorwiegend Themen behandelt wurden, die ihm wirtschaftlich nützen. Ischinger hat seine Rolle als Vorsitzender offensichtlich für geschäftliche Vorteile genutzt, wie den Medien zu entnehmen ist. Ein solches Verhalten lässt natürlich massive Zweifel an seiner Neutralität aufkommen. Vielleicht ist das der Grund, warum die MSC in den letzten Jahren an Bedeutung verloren hat. Nur mit einem neutralen Vorsitzenden kann die MSC wieder glaubwürdig werden.“

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