Pressemitteilung

René Springer: Aus dem Ruder laufende Inflation ist hausgemacht und gefährdet den sozialen Frieden

Berlin, 13. Oktober 2022. Das Statistische Bundesamt hat heute seine vorläufige Einschätzung bestätigt und die Inflationsrate für September 2022 mit 10 Prozent bekanntgegeben. Die Inflationsrate ohne Energie lag bei 6 Prozent. Dazu sagt der arbeits- und sozialpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, René Springer:

„Im Gegensatz zu Bundesregierung und EZB arbeitet das Statistische Bundesamt seriös und professionell. So wurde nunmehr die vorläufige Einschätzung der Verbraucherpreisinflation auf Punkt und Komma bestätigt: Wir erleben aktuell erstmals seit 1950 zweistellige Inflationsraten in Deutschland. Besonders besorgniserregend ist, dass die Inflationsrate ohne Energie bereits 6 Prozent beträgt. Dies entlarvt auch die Behauptung der EZB als Schauermärchen, dass hauptsächlich die hohen Energiepreise für die Inflation verantwortlich sind. Tatsächlich bewegen wir uns sogar nach Abzug der Energie auf einem Inflationsniveau, das mit 6 Prozent dreimal so hoch ist wie das offizielle 2-Prozent-Ziel der EZB.

Wie man es auch dreht und wendet, versagen Politik und Zentralbank angesichts der aktuellen Krise kolossal. Die Ursachen der Energieknappheit werden nicht beseitigt und auch an die hausgemachten Inflationstreiber traut man sich nicht heran. Diese Politik der Bundesregierung ist im höchsten Maße asozial und bringt den sozialen Frieden in Deutschland in akute Gefahr. Die AfD-Fraktion im Bundestag zeigt vor, wie man es macht, und hat seit Langem Vorschläge unterbreitet, wie man die Inflationsursachen konsequent bekämpft: Ende der Russland-Sanktionen, Inbetriebnahme von Nord-Stream-2, Weiterbetrieb der deutschen Kernkraftwerke, spürbare Steuer- und Abgabensenkung und ein Ende der Gelddruckerei durch die EZB.“

Eckpunktepapier der AfD-Bundestagsfraktion zur Bekämpfung der sozialen Folgen der Inflation: https://afdbundestag.de/inflation-diese-sofortmassnahmen-muessen-jetzt-umgesetzt-werden/

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