Pressemitteilung

Steffen Kotré: Kohleausstieg nun doch nicht wie geplant – Realität holt Minister Robert Habeck ein

Berlin, 11. April 2022. Kohlekraftwerke sollen nun doch länger betrieben werden als von der Bundesregierung ursprünglich vorgesehen. Dazu teilt der energiepolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Steffen Kotré, mit:

„Für eine verlässliche Energieversorgung braucht es neben Diversifikation ein starkes autarkes Rückgrat, welches bei Lieferengpässen zur Verfügung steht. Die Braunkohle ist ein leistungsstarker und ständig verfügbarer Energieträger. Sie sichert Deutschlands Unabhängigkeit auch in Krisenzeiten. Was die AfD-Bundestagsfraktion schon immer forderte, wird nun zum Teil umgesetzt. Aber fast schon zu spät. Erst üppige Entschädigungen der Energieversorger für die Abschaltung, jetzt Betteltour des Wirtschaftsministers, dass die Blöcke in Bereitschaft gehalten werden sollen. Das heißt, dass der Stromkunde doppelt und dreifach für den übereilten Ausstieg zahlt.

Auch die eher politisch motivierte Abschaltung des Tagebaus Jänschwalde wird die Kohleverstromung verteuern und die Versorgungssicherheit verringern. Die Energiewende führt zu Chaos und volkswirtschaftlich hohen Kosten. Die Abhängigkeit von russischem Gas sollte verringert werden – aber die Russen liefern immer noch verlässlicher, als es die Bundesregierung herbeiredet. Mehr Unabhängigkeit kann durch preiswerte, sichere und umweltschonende Kernenergie erreicht werden.“

 

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