Pressemitteilung

Stephan Protschka: Bundesregierung muss Versorgungssicherheit mit Lebensmitteln sicherstellen

Berlin, 11. März 2022. Heute diskutieren die G7-Agrarminister unter deutschem Vorsitz darüber, welche Auswirkungen der völkerrechtswidrige Angriff Russlands auf die Ukraine auf die globale Ernährungssicherheit hat. Schon vor dem Krieg waren die Lebensmittelpreise auf einem Höchststand. Nun drohen weitere Knappheiten und Versorgungsengpässe, die zu weiteren extremen Preisanstiegen führen. Das wird vor allem auch massive Auswirkungen auf die ärmeren Länder haben, in denen nun neue Hungersnöte drohen.

Der agrarpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Stephan Protschka, äußert sich dazu wie folgt:

„Wir erleben gerade, wie sehr wir von Nahrungsmittelimporten abhängig sind. In der derzeitigen Ausnahmesituation steht die Bundesregierung in der Pflicht, die Versorgungssicherheit der Bevölkerung mit Lebensmitteln sowie bezahlbare Lebensmittelpreise sicherzustellen. Dafür muss der globale Nachfragetrend gebremst und der Angebotstrend beschleunigt werden. Das bedeutet, dass wir in Deutschland kurzfristig möglichst hohe landwirtschaftliche Erträge benötigen. Weil das Zeitfenster für die Anbauplanung der Landwirtschaft immer kleiner wird, müssen deshalb alle produktionseinschränkenden Maßnahmen in der Agrarpolitik sofort auf den Prüfstand und da wo sinnvoll ausgesetzt werden. Gleichzeitig müssen wir die heimische Landwirtschaft bei den extrem steigenden Kosten für landwirtschaftliche Betriebsmittel wie Dünger und Treibstoff entlasten. Um das zu gewährleisten, wird die AfD-Bundestagsfraktion in der kommenden Woche umfangreiche Anträge in den Deutschen Bundestag einbringen. Wenn die Bundesregierung jetzt nicht schnell und verantwortungsbewusst handelt, dann macht sie sich mitschuldig an unbezahlbaren Lebensmittelpreisen in Deutschland und den kommenden Hungersnöten in der Welt.“

 

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