Pressemitteilung

Witt: Deutschland muss bei neuer Generation von Arzneimitteln konkurrenzfähig werden

Berlin, 3. Juni 2021. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Uwe Witt fragte die Bundesregierung in einer Kleinen Anfrage (Drucksache 19/29708) nach dem Entwicklungs- und Produktionsstand sowie nach Förderungsmöglichkeiten von Biologicals, Biosimilars und Bioidenticals in Deutschland. Die Bundesregierung teilte daraufhin mit, dass eine abschließende Auflistung von Unternehmen in Deutschland, die an der Entwicklung und Produktion von biologischen Arzneimitteln beteiligt sind, der Bundesregierung nicht möglich sei. Auch wird die Entwicklung des Arzneimittels in der Regel in mehreren Staaten durchgeführt. Daher seien viele Unternehmen nicht in Deutschland ansässig.

Witt, Mitglied im Ausschuss Gesundheit, äußert sich dazu wie folgt:

„2018 lag Deutschland beim weltweiten Anteil der Gentherapie-Studien mit Patienten mit 4,4 Prozent weit hinter den USA (47,5 Prozent) und China (39,2 Prozent). Es muss einem zu denken geben, wenn die Bundesregierung im Rahmen der Projektförderung derzeit keine abschließende Auflistung von Unternehmen in Deutschland vorlegen kann, die an der Entwicklung und Produktion in Deutschland beteiligt sind. Die Entwicklung und breite Verfügbarkeit zugelassener, effektiver und sicherer Arznei- und Impfstoffe müssen als wesentlichen Faktoren Beachtung finden und sollten höchste Priorität haben. Diese neue Generation von Arzneimitteln ist im Vergleich zu klassischen Arzneimitteln, bei denen der Wirkstoff aus einem chemischen Molekül oder einem Protein besteht, körperähnlicher. Die so hergestellten Präparate sind den körpereigenen besonders ähnlich und können so vielfältig und gut verträglich eingesetzt werden. Ein Land, das sich weiter zur Technologieweltspitze zählen will, muss in diesem Bereich konkurrenzfähig werden.“

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