AfD-Fraktion fordert Schutz des Hermannsdenkmals vor Windindustrieanlagen

AfD-Fraktion fordert Schutz des Hermannsdenkmals vor Windindustrieanlagen

Berlin, 20. Mai 2026. Die AfD-Bundestagsfraktion protestiert entschieden gegen die geplante Errichtung von Windkraftanlagen in Sichtweite des Hermannsdenkmals. Die Kulturpolitiker der Fraktion haben einen offenen Brief an Kulturstaatsminister Wolfram Weimer gerichtet und ihn darin um Unterstützung gebeten. Sie fordern die sofortige Aufgabe des Vorhabens, in Sichtweite des Hermannsdenkmals Windindustrieanlagen zu bauen. Das Hermannsdenkmal ist eines der bedeutendsten nationalen Denkmäler Deutschlands. Seit 1875 symbolisiert es die Befreiung von fremder Herrschaft und prägt als unverwechselbares Wahrzeichen die Kulturlandschaft des Teutoburger Waldes. Die geplanten Anlagen würden nach Auffassung der AfD-Politiker die einzigartige Silhouette des Denkmals massiv beeinträchtigen und die historische Wirkung des Ortes zerstören. Der kulturpolitische Sprecher und Mitglied des Fraktionsvorstands der AfD-Bundestagsfraktion, Götz Frömming, erklärt:

„Über 250 Meter hohe Windkraftmonster unweit des Hermannsdenkmal wären nicht nur ein schwerer Eingriff in die Natur, sondern auch ein ungeheuerlicher ästhetischer und kultureller Frevel. Das Denkmal ist Teil unserer nationalen Identität. Es darf nicht der ohnehin gescheiterten Energiewende geopfert werden. Die Umgebung von nationalen Kulturdenkmälern ist kein geeigneter Standort für Industrieanlagen. Wir werden entsprechende parlamentarische Anträge stellen, um diese schlimme Fehlentscheidung zu korrigieren und ähnliche für die Zukunft zu verhindern.“

Der AfD-Bundestagsabgeordnete Matthias Helferich, ebenfalls Mitglied im Ausschuss für Kultur und Medien, ergänzt:

„Kulturstaatsminister Dr. Weimer hat vollmundig angekündigt, Orte wie das Hermannsdenkmal nicht der AfD überlassen zu wollen. Dann muss er seinen Worten jetzt Taten folgen lassen und sich mit uns der Entweihung und Verschandelung dieses deutschen Erinnerungsortes entgegenstellen. Tatsächlich setzen sich bislang neben einigen lokalen Initiativen nur die AfD in Detmold, der Landtagsabgeordnete Schalley sowie die Kulturpolitiker der AfD-Bundestagsfraktion für das Denkmal ein.“

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