Wer Leistung bestraft, darf sich über Arbeitsfrust nicht wundern
Wer Leistung bestraft, darf sich über Arbeitsfrust nicht wundern
Berlin, 3. September 2026. Eine heute veröffentlichte repräsentative Statista+-Befragung von 1.000 Erwerbstätigen zeigt: 39 Prozent glauben, dass sich Leistung im Beruf nicht lohnt. 34 Prozent wären offen dafür, ihre Arbeitszeit zu reduzieren; 22 Prozent planen dies bereits konkret. 41 Prozent sagen, zusätzlicher Einsatz werde finanziell nicht ausreichend honoriert; 22 Prozent nennen Steuern und Abgaben als Grund, weshalb sich Mehrarbeit aus ihrer Sicht nicht ausreichend auszahlt. Der arbeits- und sozialpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, René Springer, äußerte sich dazu:
„Die Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz fordert mehr Leistung, hält aber an einem System fest, das zusätzliche Arbeit mit hohen Steuern und Sozialabgaben belastet. Das ist das gebrochene Leistungsversprechen unserer Zeit: Die Bürger sollen mehr arbeiten, aber die Bundesregierung sorgt nicht dafür, dass sich Mehrarbeit auch wirklich lohnt.
Als AfD-Fraktion wollen wir deshalb den steuerlichen Grundfreibetrag auf 15.000 Euro anheben, den Solidaritätszuschlag vollständig abschaffen und die kalte Progression beseitigen. Versicherungsfremde Leistungen müssen vollständig aus Steuermitteln finanziert werden, statt sie den Beitragszahlern aufzubürden. Damit bleibt den Arbeitnehmern spürbar mehr von ihrer Arbeit. Konkrete Vorschläge dazu haben wir mit Bundestagsdrucksache BT-Drs. 21/589 vorgelegt.
Kaum noch jemand hat zudem Verständnis dafür, dass er selbst hart arbeitet und mit seinem Steuergeld erwerbsfähige Bürgergeldempfänger alimentiert, die teilweise seit zehn Jahren und länger im Leistungsbezug stehen. Wer arbeiten kann, soll auch arbeiten. Deshalb braucht es eine verbindliche Arbeitspflicht. Mit unserem Antrag zur Einführung von Bürgerarbeit (BT-Drs. 20/3943 ) haben wir dafür bereits ein konkretes Konzept vorgelegt.“
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