Noch mehr neue Schulden sind pures Gift für unser Land
Noch mehr neue Schulden sind pures Gift für unser Land
Berlin, 25. April 2026. Zu den Äußerungen des SPD-Fraktionsvorsitzenden Matthias Miersch, im Zuge der Iran-Krise gegebenenfalls die Schuldenbremse auszusetzen und noch mehr neue Sonderschulden aufzunehmen, erklärt der haushaltspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Michael Espendiller:
„Noch mehr neue Schulden sind pures Gift für unser Land. Der Vorstoß des SPD-Fraktionschefs ist abzulehnen. Abgesehen davon ist er nichts als eine faule Ausrede, um von der Reformunfähigkeit und -unwilligkeit der SPD in der Koalition abzulenken. Statt einen ehrlichen Kassensturz vorzunehmen und überfällige Strukturreformen anzugehen, wird reflexartig nach neuen Schulden gerufen, sobald unser Land mit externen Herausforderungen konfrontiert wird. Dabei gibt es im Bundeshaushalt erhebliches Einsparpotential, dass man für die Bewältigung externer Herausforderungen heranziehen könnte – die AfD-Bundestagsfraktion hat dazu eine Vielzahl konkreter Vorschläge vorgelegt. Typisch SPD ist hingegen, die eigenen ideologischen Lieblingsprojekte unangetastet zu lassen: NGO-Finanzierung, fehlgeleitete Entwicklungshilfe und sogenannte ‚Demokratieförderung’. Stattdessen sollen neue Schuldenprogramme den Reformdruck auf die eigene Regierung mildern und längst überfällige Entscheidungen wieder und wieder vertagen. Was Herr Miersch dabei nicht versteht: Schon jetzt steigen die Zinskosten im Bundeshaushalt nach eigener Finanzplanung von 30,3 Milliarden Euro (2026) auf 66,5 Milliarden Euro (2029) an – ein Plus von 120 Prozent in nur einer Legislaturperiode. Jede weitere Sonderverschuldung treibt die Renditen deutscher Staatsanleihen weiter in die Höhe, und damit auch Bau- und Kreditzinsen. Das bremst den Wohnungsbau aus und befeuert die Inflation, die die Bürger ohnehin massiv belastet. Was Deutschland jetzt braucht, sind keine neuen Schulden, sondern ein konsequenter Kassensturz, Entlastungen für Wirtschaft und Bürger sowie endlich die überfälligen Reformen bei Bürokratie, Sozialmigration und Energiepolitik. Die Iran-Krise darf nicht zur Generalausrede dafür werden, dass diese Koalition nicht liefert.“
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