Pressemitteilung

Bystron: Entlassung des Torwarttrainers Petry ist Beleg für Einschränkung der Meinungsfreiheit in Deutschland

Berlin, 13. April 2021. Die Entlassung des Torwarttrainers Zsolt Petry bei Hertha BSC hat für große Empörung in Ungarn gesorgt. Das ungarische Außenministerium erklärte, die Entlassung schränke die freie Meinungsäußerung ein und bestellte den Geschäftsträger der deutschen Botschaft ein. Der Stabschef von Präsident Viktor Orban, Gergely Gulyas, stellte die Rechtsstaatlichkeit in Deutschland infrage: „In einem Rechtsstaat kann man für eine Meinungsäußerung nicht bestraft werden“.

Hierzu erklärt der Obmann der AfD-Fraktion im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages, Petr Bystron:

„Ungarn kritisiert zurecht die Zustände in Deutschland. Zsolt Petry hat lediglich die europäische Einwanderungspolitik als ‚Ausdruck des moralischen Verfalls‘ bezeichnet.

Die sofortige Entlassung des Torwarttrainers Petry wegen seiner migrationskritischen Äußerungen ist nur ein weiterer Beweis dafür, wie weit die Meinungsfreiheit in Deutschland schon eingeschränkt ist. Zsolt Petry ist nur das aktuellste Opfer in einer langen Reihe von Menschen aus Politik, Finanzen, Kultur, Sport und Medien, die wegen ihrer Regierungskritik ihre Positionen verloren haben. Es ist geradezu unerträglich, dass die Vertreter der Bundesregierung diese Zustände leugnen. Dem Sprecher des Auswärtigen Amtes, der die Äußerungen der ungarischen Regierung für ‚in keiner Weise nachvollziehbar‘ hält, möchte ich nur eine kleine Auswahl der Betroffenen nennen: Boris Reitschuster, Akif Pirincci, Thomas Berthold, Ulf Steinle, Eva Herrmann, Thilo Sarrazin, Hans-Georg Maaßen, Peter Weber, Hans-Hermann Gockel oder Michael Wendler.

Völlig absurd ist die Aussage des Sprechers von Hertha BSC, der Verein setze sich ‚aktiv für eine vielfältige Gesellschaft, Gleichberechtigung und Toleranz‘ ein. Durch die sofortige Entlassung eines Trainers für seine berechtigte Kritik der verfehlten Zuwanderungspolitik hat Hertha gerade die so oft beschworene ‚Vielfalt‘ unserer Gesellschaft kastriert. In dieser Situation zu behaupten, man setze sich für ‚Toleranz‘ ein, ist purer Hohn. Hier wurde ein ausländischer Mitbürger rausgeschmissen – die Toleranz wird damit mit Füßen getreten.“

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