Pressemitteilung

Frank Rinck: Sonder-AMK muss Weichen für wirtschaftlich stabile Betriebe und sichere Ernten stellen

Berlin, 6. Juli 2022. Heute hat eine Sonder-Agrarministerkonferenz zwischen Bund und Ländern begonnen. Ziel ist es, die Feststellungen der EU-Kommission zum deutschen GAP-Strategieplan sowie das weitere Vorgehen zu erörtern. Diese Änderungen sind besonders zeitkritisch, weil die Bauern jetzt mit der Anbauplanung für das kommende Jahr beginnen müssen und dafür Planungssicherheit benötigen.

Dazu äußert sich der AfD-Bundestagsabgeordnete, Frank Rinck, Mitglied im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft, wie folgt:

„Es kommt jetzt darauf an, die teils starren und pauschalen Regelungen bei der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik intelligent und alternativ anzupassen sowie die Weichen dafür zu stellen, dass unsere Ernährungssicherheit auch ab dem nächsten Jahr gewährleistet ist. Angesichts der weltweiten Nahrungsmittelknappheit ist vor allem die Ausweitung der Brachflächen in Deutschland auf vier Prozent der Ackerflächen eines Betriebes problematisch. Wir kritisieren außerdem auch, dass die deutschen Bauern ab nächstem Jahr noch mehr neue Auflagen erfüllen müssen, dafür aber deutlich weniger Ausgleichszahlungen erhalten sollen. Das ist umso kritischer, weil diese Auflagen europaweit nicht einheitlich sind und die zahlreichen deutschen Sonderwege starke Wettbewerbsnachteile für die heimische Landwirtschaft verursachen. Die AfD-Bundestagsfraktion hat deshalb in dieser Woche einen umfangreichen Antrag in den Deutschen Bundestag eingebracht, mit dem den bäuerlichen Familienbetrieben wieder mehr unternehmerische Entscheidungsfreiheit zurückgegeben werden soll. Gerade in diesen Zeiten benötigen wir in Deutschland wirtschaftlich stabile Betriebe und sichere Ernten.“

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