Pressemitteilung

Gauland: Bundesregierung darf sich von Nawalny nicht instrumentalisieren lassen

Berlin, 23. Dezember 2020. Zu den Aussagen des russischen Oppositionspolitikers Nawanly, ihm habe ein Geheimdienstagent am Telefon Details über den Giftanschlag auf ihn verraten, teilt der Vorsitzende der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Alexander Gauland, mit:

„Es klingt für mich völlig unglaubwürdig, dass Herr Nawalny einen mutmaßlichen russischen Geheimdienstmitarbeiter einfach so am Telefon dazu gebracht hat, ihm Details über den Giftanschlag auf ihn zu erzählen und sogar zu verraten, dass das Gift Nawalny angeblich über die Unterhose verabreicht worden sei.

Wenn sich der russische Geheimdienst tatsächlich so einfach übertölpeln lassen würde, wäre er nicht die Gefahr, als die er auch von der Bundesregierung immer wieder dargestellt wird. So eine komische Geschichte wäre nicht einmal dem kürzlich verstorbenen John le Carré eingefallen.

Die Geschichte vom angeblich am Telefon überführten Geheimagenten scheint vielmehr der Versuch Nawalnys zu sein, medienwirksam für Aufmerksamkeit für seinen Fall im Ausland zu sorgen. Das ist sein gutes Recht, aber die deutsche Regierung sollte nicht den Fehler machen, dieser Geschichte tatsächlich Glauben zu schenken und sich von Nawalny für dessen innenpolitische Ziele in Russland instrumentalisieren zu lassen.“

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